Münsteraner bricht Weltrekord im 100-km-Rückwärtslauf

Zwei Männer in Laufkleidung joggen - einer rückwärts, der andere vorwärts

Münsteraner bricht Weltrekord im 100-km-Rückwärtslauf

  • Läufer absolviert 100 Kilometer rückwärts
  • Markus Jürgens sammelt Spenden
  • Münsteraner will auf Nervenkrankheit ALS aufmerksam machen
  • 32-Jähriger bricht Weltrekord im Rückwärtslaufen

Für die meisten Menschen ist schon ein Marathon eine unbezwingbare Distanz. Der Ultramarathon WHEW100 in Wuppertal, bei dem Samstag (04.05.2019) mehr als 200 Läufer an den Start gingen, verlangt den Teilnehmern aber noch mehr ab: Auf einer Strecke von 100 Kilometern geht es vom Start über Sprockhövel, Hattingen, Essen, Heiligenhaus, Velbert und Wülfrath wieder zurück nach Wuppertal.

Der Münsteraner Markus Jürgens legte aber noch eine Schippe drauf. Er lief die komplette Distanz rückwärts in 12:20.37 Stunden und 20 Minuten und brach damit den Weltrekord im Rückwärtslaufen über diese Distanz.

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Aufmerksamkeit für Nervenkrankheit ALS

Der Rückwärtsläufer Markus Jürgens und zwei weitere Läufer

Nach 12:20 Stunden war Markus Jürgens (Mi.) im Ziel.

Gleichzeitig sammelte er Spenden für einen guten Zweck. Denn der 32-Jährige wollte mit der Aktion auf die unheilbare Nervenkrankheit Amyotrophe Lateralsklerose (ALS) aufmerksam machen. Dabei werden die Nervenzellen geschädigt, die für die Muskelbewegungen verantwortlich sind.

"Das ist für mich eine Herzensangelegenheit, da ich im privaten Umfeld von der Krankheit betroffen bin", erklärte Jürgens zuvor auf seiner Internetseite. Die gesammelten Spenden sollen an den Verein "Diagnose ALS was nun" gehen.

Stand: 04.05.2019, 20:33

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