Humanitäre Krise wird in Bochum geprobt

Ein Emblem des Deutschen Roten Kreuzes auf einer Jacke

Humanitäre Krise wird in Bochum geprobt

  • Übung richtet sich an interessierte Bürger
  • Etwa 100 Teilnehmer erwartet
  • 3D-Drucker produziert Ersatzteile

In der Bochumer Innenstadt wird Samstag (19.01.2019) ein humanitärer Hilfseinsatz geprobt. Die Übung ist nicht für echte Krisenhelfer, sondern für Studierende und Menschen, die mehr über Einsätze bei Naturkatastrophen oder in Kriegsgebieten wissen wollen.

Teilnehmer müssen Zelte selbst aufbauen

Am Samstagmorgen wird der Bochumer Dr. Ruer-Platz zu einem Zelthospital. Wie bei richtigen Einsätzen von Hilfsorganisationen auch bauen die etwa 100 Teilnehmer mehrere DRK-Zelte auf. In denen finden verschiedene Arbeitseinheiten statt.

"Es geht zum Beispiel darum, wie man ein Flüchtlingslager anlegt", sagt DRK-Kinderarzt Joachim Gardemann. Weitere Themen sind zum Beispiel, wie Krisenhelfer mit 3D-Druckern Ersatzteile selbst produzieren. Veranstaltet wird die Übung zum zweiten Mal von der Ruhr-Universität, der Fachhochschule Münster und dem Deutschen Roten Kreuz.

Stand: 18.01.2019, 15:22