Trainingsbergwerk soll Touristenattraktion werden

Ein Mitarbeiter geht durch das Trainingsbergwerk in Recklinghausen.

Trainingsbergwerk soll Touristenattraktion werden

Von Andrea Groß

  • Größtes Erlebnisbergwerk in Deutschland
  • Alles da, was den Bergbau ausmacht
  • Schulungen noch bis mindestens 2021

Im Trainingsbergwerk in Recklinghausen finden auch nach dem Ende des Steinkohlebergbaus in Deutschland noch Schulungen statt. Die Grubenwehr übt hier, die die Abwicklung der zuletzt stillgelegten Zechen in Bottrop und Ibbenbüren überwacht. Aber auch, wenn das 2021 vorbei ist, soll das TBW – so die Abkürzung – erhalten bleiben.

Stadt, Regionalverband und RAG schnüren ein Paket

Das ist zumindest der Wille der Stadt Recklinghausen, des Bergbaukonzerns RAG und des Regionalverbandes Ruhrgebiet. Sie wollen das TBW gerne für den Tourismus öffnen und so ein Stück Bergbaugeschichte für die Öffentlichkeit erhalten.

Auf einer Strecke von 1.400 Metern Länge ist alles vorhanden, was den Bergbau ausmacht: Streckenvortrieb, Streben und der dazugehörige Hobel. In Recklinghausen gäbe es dann das größte Erlebnisbergwerk zum Thema Steinkohle in Deutschland.

Entscheidung fällt im Juli

Die Entscheidung für das Paket, das die Stadt, der Regionalverband und die RAG geschnürt haben, soll im Juli im Recklinghäuser Stadtrat fallen.

Stand: 04.06.2019, 18:00