Frau in Dortmund erwürgt - Neue Anschuldigungen gegen Ehemann

Ein Blaulicht der Polizei

Frau in Dortmund erwürgt - Neue Anschuldigungen gegen Ehemann

  • Ehemann in U-Haft
  • Opfer Mutter von vier Kindern
  • Wegen häuslicher Gewalt im Frauenhaus
  • Neue Anschuldigungen

Eine 30-jährige Frau ist in ihrer Wohnung erwürgt worden, teilte die Staatsanwaltschaft am Dienstagabend (25.02.2020) nach der Obduktion mit. Das Opfer war am Montag (24.02.2020) tot gefunden worden.

Ehemann in Untersuchungshaft

Die Ermittler verdächtigen den Ehemann der Frau. Der 41-Jährige sitzt in Untersuchungshaft. Der Verdächtige äußert sich laut Staatsanwaltschaft zunächst nicht und wurde im JVA-Krankenhaus behandelt. Die Polizei hatte ihn mit Stichwunden im Bauchbereich gefunden.

Der Mann hatte zuvor selbst den Notruf der Feuerwehr angerufen. Dabei soll er von einem Streit gesprochen haben. Das Opfer ist Mutter von vier Kindern und hatte in der Vergangenheit wegen häuslicher Gewalt Schutz in einem Frauenhaus gesucht.

Jugendamt kümmert sich um die vier Kinder

Zuletzt lebte die Familie aber wieder zusammen, sagte die Staatsanwaltschaft. Die Kinder sollen die Tat aber nicht mitbekommen haben. Das Jugendamt hat sie nach der Tat in Obhut genommen.

Neue Anschuldigungen

Am Mittwoch (04.03.2020) haben Angehörige des Opfers der Staatsanwaltschaft gesagt, dass der Mann vor etwa fünfzehn Jahren bereits seine damalige Ehefrau getötet haben soll. Dafür soll er in den Niederlanden im Gefängnis gesessen haben.

Anschließend sei der Mann in den Irak abgeschoben worden, wo er dann seine zweite Frau, das jetzige Opfer, kennengelernt habe. Die Staatsanwaltschaft ermittelt und setzt dabei auch auf die Hilfe der niederländischen Kollegen.

 

Gewalt gegen Frauen Frau tv 21.11.2019 01:56 Min. UT Verfügbar bis 21.11.2020 WDR Von Franziska Hilfenhaus

Stand: 04.03.2020, 13:45