Live-Ticker: Sprengung des Weißen Riesen in Duisburg

Weißer Riese direkt nach der Sprengung.

Live-Ticker: Sprengung des Weißen Riesen in Duisburg

  • "Weißer Riese" ist planmäßig gefallen
  • Hochhaus: 60 Meter hoch und 48.000 Tonnen schwer
  • Großeinsatz für Sicherheitskräfte

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+++ 16:36 Uhr: Wir beenden an dieser Stelle unseren Live-Ticker und wünschen allen einen schönen Restsonntag!

Die Straßensperrungen werden nach der Sprengung wieder geöffnet.

+++ 15:40 Uhr: Laut Warn-App "NINA" wurden alle Straßensperren aufgehoben. Die betroffenen Bürger dürfen zurück in ihre Wohnungen.

+++ 15:11 Uhr: Die Straßen rund um den "Weißen Riesen" werden nach Angaben der Feuerwehr gerade noch gereinigt.

+++ 14:25 Uhr: Laut Stadt werden die Sperrungen rund um den "Weißen Riesen" voraussichtlich ab 15:30 Uhr aufgehoben.

Neben dem "Weißen Riesen" an der Friedrich-Ebert-Straße sollen auch zwei Gebäude an der Otto-Straße in den nächsten Jahren gesprengt werden. Die Stadt hat die Gebäude deshalb extra aufgekauft.

Die Sprengung des "Weißen Riesen" in Bildern

Der erste der sechs "Weißen Riesen" in Duisburg-Hochheide ist Geschichte. Hier ein paar Impressionen rund um die Sprengung.

Duisburg-Hochheide: 2019 soll der erste Weiße Riese fallen

Für die Sprengung wurden die Fundamente freigelegt und das Hochhaus entkernt.

Für die Sprengung wurden die Fundamente freigelegt und das Hochhaus entkernt.

Zur Sprengvorbereitung gehörten auch diverse Besichtigungen des Gebäudes. Hier eine Luftaufnahme.

Die gesamten Vorbereitungen dauerten Monate. Wegen asbesthaltiger Fasern in Wand und Deckenputz verzögerte sich der ursprünglich für September 2017 geplante erste Sprengtermin.

Das Gebiet rund um den "Weißen Riesen" wurde großräumig abgesperrt, umliegende Häuser wurden evakuiert.

Die Feuerwehr und das Technische Hilfswerk waren am Tag der Sprengung mit einem Großaufgebot vor Ort.

12 Uhr: Der "Weiße Riese" fällt wie geplant. Bei der sogenannten Sprengfaltung wurden die vier Blöcke des Gebäudes leicht zeitverzögert gesprengt. Sie fielen versetzt nach vorne und hinten.

Eine Drohnenaufnahme des einstürzenden Hochhauses.

Mit Wasserwerfern sorgte man nach der erfolgreichen Sprengung dafür, dass sich der Staub nicht allzu weit in der Umgebung ausbreitet.

Die Trümmer des Hochhauses werden nun beseitigt, auf dem Gelände soll ein Park entstehen.

Die Straßensperren wurden am Nachmittag wieder geöffnet.

+++ 12:13 Uhr: Die Aufräumarbeiten laufen.

+++ 12:09 Uhr: Die Staubwolke ist so gut wie verflogen.

Die Vorbereitungen für die heutige Sprengung haben mehrere Monate gedauert. 1.450 Bohrlöcher wurden mit 290 Kilogramm Sprengstoff im Keller und im unteren Drittel des Gebäudes befüllt. Zum Vergleich: Bei so manchem Industrieschornstein reichen schon vier bis fünf Kilogramm, um ihn zu Fall zu bringen.

20 Wasserwerfer sind im Einsatz; sie sollen nun die Luft bewässern. So soll verhindert werden, dass sich zu viel Staub in der Umgebung ausbreitet. Die Wasserwerfer versprühen 30 Kubikmeter Wasser pro Minute. Das holen sie aus einem großen Wasserbecken, das extra für die Sprengung auf dem Marktplatz aufgebaut wurde.

+++ 12:02 Uhr: Der Sprengmeister ist zufrieden, dass das Gebäude eingestürzt ist. Nun wird mit Wasser gegen die Staubentwicklung gekämpft.

+++ 12:01 Uhr: Der "Weiße Riese" ist planmäßig gefallen.

+++ 11:58 Uhr: Das zweite Sprengsignal ist ertönt: Bitte alle in Deckung gehen, es wird gezündet!

Vom Knopfdruck des Sprengmeisters bis zur Detonation soll es 60 Sekunden dauern. Nach der ersten Detonation dauert es dann noch einmal acht bis zehn Sekunden, bis der "Weiße Riese" am Boden liegt.

+++ 11:56 Uhr: Die Sprengung soll wie geplant um 12 Uhr stattfinden.

Signaltöne bei der Sprengung des Weißen Riesen

Folgende Signale gibt es zu beachten. Achtung: Erst, wenn das städtische Sirenensystem zum Abschluss einen einminütigen Dauerton ausgibt, gilt Entwarnung! Erst dann darf die Evakuierungszone wieder betreten werden und die Menschen in der Sicherheitszone dürfen wieder nach draußen.

Vorbereitungen für die Sprengung des Weißen Riesen.

+++ 11:41 Uhr: Rettungskräfte der Feuerwehr und des Technischen Hilfswerks (THW) sind vor Ort.

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Die Sprengung des Hochhauses ist natürlich genau geplant. Bei der sogenannten Sprengfaltung werden die vier Blöcke des Gebäudes leicht zeitverzögert gesprengt. Sie sollen jeweils versetzt nach vorne und hinten einknicken.

+++ 11:27 Uhr: Die Evakuierung ist gut gelaufen. Die Sprengung kann voraussichtlich pünktlich um 12 Uhr starten.

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Eigentlich hätte der Weiße Riese schon im September 2017 gesprengt werden sollen, musste dann aber erst einmal aufwendig von Asbest befreit werden. Rund ein Jahr hat es gedauert, die 8.500 Quadratmeter asbesthaltiger Fasern in Wand- und Deckenputzen im Gebäude zu entfernen.

Das Gebäude hat laut Stadt ein Volumen von 102.500 Kubikmetern, die um 12 Uhr in 45.000 Tonnen Stahl und Schutt zerfallen sollen.

Der "Weiße Riese" an der Friedrich-Ebert-Straße ist mit 320 Wohneinheiten einer der größeren Riesen. Er ist 90 Meter lang, 17 Meter breit und 60 Meter hoch.

+++ 10:55 Uhr: Der Livestream auf Facebook ist gestartet.

Zuschauer kurz vor der Sprengung des Weißen Riesen.

+++ 10:39 Uhr: Die Stadt empfiehlt interessierten Bürgern, die Sprengung im WDR-Fernsehen live (ab 11:30 Uhr) zu verfolgen und nicht nach Duisburg zu kommen. Der Bereich um das Hochhaus ist großräumig abgesperrt.

Ansicht des Weißen Riesen vor der Sprengung

+++ 10:25 Uhr: Die Sicht vom "Roten Riesen" auf den "Weißen Riesen", der um 12 Uhr gesprengt werden soll.

Der "Wohnpark Hochheide" besteht aus insgesamt sechs Weißen Riesen, die Mitte der 1970er-Jahre fertiggestellt wurden.

+++ 09:48 Uhr: Für das Gebäude an der Friedrich-Ebert-Straße 10-16 hat die Stunde geschlagen. In circa zwei Stunden, um 12 Uhr, soll es gesprengt werden.

Stand: 24.03.2019, 16:36

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