Tempo 30 gegen Diesel-Fahrverbot in Essen

Tempo 30 Schild.

Tempo 30 gegen Diesel-Fahrverbot in Essen

  • Tempo 30 statt 50 auf Alfredstraße
  • Ampeln passen sich dem Verkehrsfluss an
  • Test auf der B224 für drei Wochen geplant
  • Das Ziel: schädliche Abgase zu verringern

Die Stadt hat am Montag (03.02.2020) einen Test auf der viel befahrenen B224 gestartet, um schädliche Abgase zu reduzieren. Auf einem kurzen Abschnitt, der mitten durch die Stadt am Folkwang-Museum entlang verläuft, gilt nun drei Wochen lang Tempo 30. Gleichzeitig wird eine "umweltsensitive Ampelschaltung" freigeschaltet.

Durch Sensoren werden die Autoströme gemessen. Die Ampeln passen sich dem Verkehrsfluss an und sind so eingestellt, dass sie mit Tempo 30 möglichst auf grün geschaltet sind. Weil die B224 als wichtige und schnelle Verbindung zwischen dem südlichen und nördlichem Ruhrgebiet gilt, dürften viele Autofahrer verärgert sein.

Diese Maßnahmen sind Teil des Vergleichs zwischen der Stadt Essen und der Deutschen Umwelthilfe im Streit um Diesel-Fahrverbote. Diese hatte die Stadt bislang abwenden können, aber zahlreiche Projekte zusichern müssen, um die Luftqualität zu verbessern.

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WDR 5 Quarks - Wissenschaft und mehr 23.01.2019 06:28 Min. Verfügbar bis 23.01.2024 WDR 5

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Stand: 03.02.2020, 08:02

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