Essener Kreisligist will China erobern

Sceenshot ders Aufstellungsverfahrens des TC Freisenbruch

Essener Kreisligist will China erobern

  • Kreisligist präsentiert sich auf der ISPO in Peking
  • Community-Management weckt Intersse in China
  • Verein erhofft sich neue Werbepartner

Der Essener Amateurverein TC Freisenbruch präsentiert sich kommende Woche (16.-19.01.1019) mit einem eigenen Stand auf der ISPO Beijing in Peking. Die Messe ist ein Ableger der ISPO München, die als größte Sportmesse der Welt gilt und den Verein aufgrund seiner digitalen Infrastruktur eingeladen hat.

Für einen Monatsbeitrag von fünf Euro können die Community-Mitglieder über sämtliche Vereinsentscheidungen abstimmen. Die sogenannten Teammanager entscheiden beispielsweise über die Aufstellung, das Trainervertrauen und die Bierpreise. Der Achtligist möchte als erster voll digitaliserter Fußball-Klub Geschichte schreiben. Derzeit sind rund 600 Mitglieder angemeldet.

Fußball-App sorgte für Aufsehen

Das neuartige Teammanager-Konzept hat Aufsehen auf dem chinesischen Markt erregt. Nachdem eine große Fußball-App über den Ruhrgebietsverein berichtet hatte, versuchten zahlreiche Chinesen eine Registrierung bei der Online-Community abzuschließen. Das war bisher aus technischen Gründen nicht möglich.

Der TC Freisenbruch erhofft sich zahlreiche internationale Neuregistrierungen, Sponsoren und Werbepartner. Der Verein wird durch den Geschäftsführer Gerrit Kremer, Projektentwickler Peter Wingen und dem Trainer Peter Schäfer in China vertreten.

Stand: 09.01.2019, 14:08

Weitere Themen