Hackerangriff: Experten diskutierten Stromausfall im Ruhrgebiet

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Hackerangriff: Experten diskutierten Stromausfall im Ruhrgebiet

  • Stromausfall Szenario wird durchgespielt
  • IT-Experte führt Live-Hack vor
  • Ziel: Bessere Vorbereitung ermöglichen

In Mülheim wird am Donnerstag (14.03.2019) das Szenario eines flächendeckenden Stromausfalls durch einen Hackerangriff diskutiert. Bei dem Symposium "Licht aus im Ruhrgebiet" treffen sich Polizei, Feuerwehr, Vertreter von Krankenhäusern und Energieversorger.

Hacker führt Angriff vor

Bei dem Treffen geht es darum, welche Auswirkungen ein ruhrgebietsweiter Stromausfall hätte. Ein IT-Experte wird den Teilnehmern einen sogenannten Live-Hack zeigen und damit demonstrieren, wie einfach es wäre, solch einen Blackout auszulösen.

Ein flächendeckender Stromausfall könnte dazu führen, dass die öffentliche Ordnung zusammenbricht. Ohne Strom könnten Krankenhäuser nicht mehr arbeiten, Busse und Bahnen könnten nicht fahren, an Tankstellen könnte nicht mehr getankt werden, Lebensmittel würden knapp.

Wie Sicherheit gewährleisten?

Die am Mülheimer Symposium teilnehmenden Experten besprechen, ob das Ruhrgebiet auf solch ein Szenario überhaupt vorbereitet ist und wie man in so einer Situation die Sicherheit der Bevölkerung gewährleisten könnte.

Der IT-Experte des Symposiums, Matteo Cagnazzo, sagt, dass sich Energieversorger nicht hundertprozentig vor einem Hackerangriff schützen können. Das Symposium soll den beteiligten Behörden und öffentlichen Einrichtungen aber helfen, sich besser auf solche Szenarien vorbereiten zu können.

Was tun gegen Datenklau?

WDR 5 Tagesgespräch 08.01.2019 45:30 Min. WDR 5

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Stand: 14.03.2019, 09:28