Schüler lernen soziales Engagement in Witten

Studierende sitzen an Gruppentischen

Schüler lernen soziales Engagement in Witten

Von Dirk Groß-Langenhoff

  • Wie gründe ich ein Sozialunternhmen?
  • Sozialunternehmerin leitet junge Erwachsene an
  • Gesellschaftsliches Engagement steht im Vordergrund

Die Uni Witten/Herdecke hat am Samstag (13.07.2019) Erstsemester und Schüler zu einem Summercamp eingeladen. Dabei stand die Gründung eines Sozialunternehmens im Fokus. Bei einem Sozialunternehmen steht nicht der Profit, sondern das gesellschaftliche Engagement im Vordergrund.

Haupteingang Universität Witten/Herdecke

Haupteingang Universität Witten/Herdecke

Sozialunternehmerin Christine Bleks aus Duisburg-Marxloh leitet die jungen Erwachsenen beim Summercamp an. Sie erzählt von ihren eigenen Erfahrungen bei der Gründung von "Tausche Bildung für Wohnen": "Studierende können bei uns mietfrei wohnen in WGs und übernehmen dann eine Bildungspatenschaft für Kinder aus dem Stadtteil, die nämlich sehr wenig Zugang zu guter Bildung haben."

Auch Fridays-for-Future-Aktivisten unter den Teilnehmern

Die Teilnehmer orientieren sich an den Nachhaltigkeitszielen der UN. Einige von Ihnen sind bei Fridays-for-Future aktiv - Leonie Hacke aus Wuppertal zum Beispiel. Sie möchte mehr als nur demonstrieren. "Ich glaube schon, dass es auf jeden Fall gut ist, dass es diese Demonstrationen gibt", sagt die Abiturientin, "nur ich denke, dass man auch was tun sollte, und ich finde das kann man bei dieser Veranstaltung sehr, sehr gut."

Am Ende erarbeitet jede Gruppe einen Business-Plan für ein fiktives Sozialunternehmen. Die Universität Witten-Herdecke hofft, junge Menschen so für gesellschaftliches Engagement von Unternehmen zu sensibilisieren.

Stand: 14.07.2019, 14:21