Dortmunder Studierende helfen in griechischem Flüchtlingscamp

Dortmunder Studierende helfen in griechischem Flüchtlingscamp 02:34 Min. Verfügbar bis 08.01.2020

Dortmunder Studierende helfen in griechischem Flüchtlingscamp

  • Zehn Tage in griechischem Flüchtlingscamp
  • Dortmunder haben bei Renovierungsarbeiten geholfen
  • Vereinsgründung steht bevor

Zwölf Studierende der Fachhochschule Dortmund haben zehn Tage in einem Flüchtlingscamp in Griechenland verbracht. Vor Ort renovierten sie eine Art Kiosk, in dem die Bewohner Lebensmittel und Kleidung bekommen. Außerdem reparierten sie Fahrräder und richteten einen Sportraum ein.

Studentin hilft beim Dolmetschen

Die Studentin Mashal Asef hat selbst einen Migrationshintergrund. Sie spricht fünf Sprachen und hat im Camp hauptsächlich beim Dolmetschen geholfen.

Besonders die Geschichte eines Minderjährigen hat sie sehr berührt. Der Junge ist ganz allein in der Unterkunft.   

1.500 Menschen leben im Camp

Blick auf das Flüchtlingscamp in Griechenland: Es besteht aus weißen Wohn-Containern.

Blick auf das Flüchtlingscamp in Griechenland.

Rund 1.500 Menschen leben im Camp Koutsochero, das in der Mitte von Griechenland zwischen den Bergen liegt. Bis zur nächsten größeren Stadt Larisa sind es 20 Kilometer. Willkommen fühlen sich die Bewohner des Camps hier nicht.

Vereinsgründung "Grenzenlose Wärme"

Auf die Situation vor Ort waren Mashal Asef und ihre Kommilitonen vorbereitet, erzählen sie im WDR am Montag (07.01.2019). Jeder von ihnen arbeitet in der Flüchtlingshilfe, alle studieren Soziale Arbeit. Für sie ist es wichtig, nachhaltig zu helfen, sagen sie.

Das geht nur mit vorhandenen Strukturen und einem guten Netzwerk. Um die Hilfsorganisationen vor Ort in Zukunft noch besser unterstützen zu können, gründen sie jetzt sogar einen Verein. "Grenzenlose Wärme" soll er heißen.  

Stand: 07.01.2019, 13:25