Streit um Schrottverwertung im Kreis Recklinghausen

Mit dem Boden nach vorne gestapelte Waschmaschinen stehen an einer Wand.

Streit um Schrottverwertung im Kreis Recklinghausen

Im Kreis Recklinghausen gibt es Streit um die kommunale Schrottverwertung. Zwei Firmen streiten dabei um tonnenweise Schrott, der fehlen soll.

Auf der einen Seite ist da die Duisburger Firma „Bringwert“, die den Schrott des Kreises verwertet. Auf der anderen Seite steht der Hertener Containerdienst AGR-DAR. "Bringwert" wirft dem Conainerdienst vor, fast Tausend Tonnen Schrott unterschlagen zu haben.

1000 Tonnen Schrott sollen fehlen

Der Metallschrott der Recyclinghöfe im Kreis wird bei der AGR-DAR gesammelt und dann dem Duisburger Verwerter geliefert.

Dieser behauptet jedoch, dass seit Jahren nicht alles bei ihm ankomme. Knapp 1000 Tonnen würden fehlen, was einen Schaden von etwa 1,5 Millionen Euro bedeute. Vor allem wertvoller Kupferschrott würde laut dem Verwerter entweder geklaut oder auf andere Weise verschwinden.

AGR-DAR weist die Vorwürfe

Die AGR-DAR weist die Vorwürfe zurück und will gerichtlich dagegen vorgehen. Vom Kreis Recklinghausen heißt es, dass keine Unregelmäßigkeiten bei der Schrott-Verwertung bekannt seien.

Stand: 24.09.2020, 12:26