Symbolbild: Ein zertretener Hundehaufen auf einem Gehweg

Dorsten führt Streife gegen Hundehaufen ein

Stand: 20.06.2022, 14:14 Uhr

Die Stadt Dorsten will stärker gegen liegengelassene Hundehaufen vorgehen. Ab sofort ist der Ordnungsdienst zwei Mal in der Woche gezielt auf "Hundehaufen-Streife".

An mindestens zwei Tagen in der Woche soll der Kommunale Ordnungsdienst (KOD) gegen das Fehlverhalten von Hundebesitzern vorgehen. Die Kontrollgänge finden in jeweils einem Stadtteil statt. Wo die "Hundehaufen-Streife" unterwegs sein wird, wird vorher verraten, nicht aber der genaue Zeitpunkt. Los geht es in Wulfen und Östrich.

Dauerärgernis Hundehaufen

Damit unternimmt die Stadt Dorsten einen weiteren Schritt gegen das Dauerärgernis Hundehaufen. Die Stadt betont, dass die Tiere natürlich nichts dafür könnten, wenn die Menschen sich falsch verhalten. "Wir wollen und werden vor diesem ärgerlichen Thema aber trotzdem nicht kapitulieren", so die KOD-Leiterin Brigitte Greef.

Kotbeutel sind Pflicht

In Dorsten ist es Pflicht, einen Kotbeutel bei der Gassirunde dabei zu haben. Wer ohne erwischt wird, zahlt im Regelfall 25 Euro, im Wiederholungsfall mehr.

Das vollendete und nicht entsorgte Geschäft wird dann teurer: Auf Grünanlagen 100 Euro, auf Gehwegen und Spielplätzen mehr. Der Bußgeld-Rahmen reicht bis 500 Euro. In den ersten Wochen hofft die Stadt aber auf die Einsicht der Hundehalter.

Jeden Tag fallen große Mengen Hundekot an

Die Stadt hat ausgerechnet, dass bei 6.267 gemeldeten Hunden jeden Tag weit über 1.000 Kilo Hundekot zusammenkommen - vieles davon landet auf den Gehwegen. Die Hundesteuer befreit übrigens nicht von der Pflicht, den Haufen des Vierbeiners angemessen zu entsorgen.