Autozulieferer Continental streicht 3.200 Stellen

Der Schriftzug "Continental" auf einem Autoreifen

Autozulieferer Continental streicht 3.200 Stellen

  • Continental baut 3.200 Stellen bis 2028 ab
  • Rund 7.000 Mitarbeiter in Deutschland betroffen
  • Auch Dortmunder Werk wird umgebaut

Der Autozulieferer Continental hat im Zuge seines Umbaus Details zum geplanten Stellenabbau beschlossen. Demnach fallen in Deutschland bis zum Jahr 2028 fast 3.200 Arbeitsplätze weg. Das erklärte der Aufsichtsrat am Mittwoch (20.11.2019), nachdem die Pläne zu entsprechenden "Standortmaßnahmen" von September konkretisiert wurden.

Mitarbeiter müssen umziehen

In Deutschland soll das Werk im pfälzischen Roding 2024 geschlossen werden, 520 Arbeitsplätze sind dort betroffen. In Limbach-Oberfrohna bei Chemnitz fallen 850 Stellen weg, in Babenhausen bei Frankfurt werden 1.800 abgebaut. 400 weitere Mitarbeiter, die dort für Forschung und Entwicklung zuständig sind, sollen an andere Standorte umziehen.

Insgesamt sollen von Streichungen oder Umbaumaßnahmen in Deutschland in den kommenden zehn Jahren rund 7.000 der über 62.000 Mitarbeiter betroffen sein.

Personalanpassung in Dortmund

Das Dortmunder Werk ist zunächst nicht betroffen. Aber auch dort wurde auf einer Betriebsversammlung eine "signifikante Personalanpassung" angekündigt.

Das Werk mit 800 Mitarbeitern soll zudem künftig enger mit dem etwa gleich großen Werk im hessischen Bebra zusammenarbeiten. In Dortmund werden vor allem Tanks und Abgasreinigungssysteme hergestellt.

Schmutzige Reifen: Ein Milliardengeschäft die story 23.10.2019 43:28 Min. UT Verfügbar bis 22.10.2020 WDR Von Michael Höft

Stand: 20.11.2019, 18:24