Bundespräsident Steinmeier besuchte das Ruhrgebiet

Bundespräsident Steinmeier bei seinem Besuch im Duisburger Hafen

Bundespräsident Steinmeier besuchte das Ruhrgebiet

Von Stephanie Grimme, Tobias Brunner

  • Duisburg: Vom Stahlwerk zum Logistikstandort
  • Gelsenkirchen: Talentförderung für sozial benachteiligte Schüler
  • Dortmund: Moderne Labore der Biomedizin

Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier hat am Freitag (22.11.2019) das Ruhrgebiet besucht. Er traf dabei in Duisburg, Gelsenkirchen und Dortmund Firmen und Organisationen, die für einen gelungenen Strukturwandel stehen.

Seine Tour begann Steinmeier am Morgen in Duisburg, beim logport. Auf dem Areal so groß wie 370 Fußballfelder stand früher ein Krupp-Stahlwerk. Nachdem das Stahlwerk 1993 stillgelegt wurde, hat sich hier ein moderner Logistikstandort entwickelt.

Früher Stahl - jetzt Logistik

"Es kommt darauf an, dass wir auch der Öffentlichkeit zeigen, dass Zukunft in die Hand genommen wird", sagte Steinmeier. Denn in Duisburg sei inzwischen mehr neu enstanden, als in der Vergangenheit weggefallen war, so der Bundespräsident.

Mittlerweile haben sich hier 50 Firmen angesiedelt - darunter viele Hochkaräter aus der Logistikbranche, die international operieren. 5.000 Arbeitsplätze sind entstanden. Im Ruhrgebiet sieht Steinmeier deshalb eine "Region im Transformationsprozess".

Talentförderung auf dem Programm

Am Freitagnachmittag war der Bundespräsident in Gelsenkirchen zu Gast. Hier besuchte er unter anderem das NRW-Zentrum für Talentförderung. Mithilfe von 70 speziell geschulten Scouts werden NRW-weit Schüler aus nicht-akademischen Elternhäusern von der Schule bis in den Beruf begleitet. Ziel dabei ist es, sie zu ermutigen, sich weiterzubilden oder sogar ein Studium anzustreben.

Noch mehr Strukturwandel in Arbeit

Zum Schluss ging es für Steinmeier zu seiner letzten Station des Tages: Dortmund. Dort besichtigte der Bundespräsident Labore im Biomedizin- und Technologiezentrum. Außerdem traf er auf den Beirat der Ruhrkonferenz. Die Ruhrkonferenz sucht im Moment Konzepte, um den Strukturwandel im Ruhrgebiet noch weiter nach vorne zu bringen.

Ruhrgebiet: Abgehängt oder im Aufschwung?

WDR 5 Morgenecho - Interview 09.08.2019 05:49 Min. Verfügbar bis 08.08.2020 WDR 5

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Stand: 22.11.2019, 19:05

Kommentare zum Thema

3 Kommentare

  • 3 Markus aus Essen 23.11.2019, 08:59 Uhr

    Sehr schade, dass Herr Steinmeier für sein vorankommen im Ruhrgebiet nicht den ÖvP/VRR genutzt hat, bei dem gut ausgebauten Streckennetz und Zuverlässigkeit der Övp doch sicherlich kein Problem. Ausserdem hätte er damit etwas für die CO2 Bilanz getan.

  • 2 Heinzb aus nrw 22.11.2019, 19:20 Uhr

    Wohl vorher als Staatsgeheimnis gehütet , das normale Volk in NRW war mal wieder ausgeschlossen bei diesem Ereignis . Eigentlich unverständlich , ich wäre gerne gekommen , um den 1. Repräsentanten der Bundesrepublik Deutschland live zu erleben .

  • 1 Rentner 22.11.2019, 14:35 Uhr

    Was haben die Rentner von dem Besuch?