Dortmund rechnet mit Verlusten beim Fußballmuseum

Das Fußballmuseum in Dortmund in der Außenansicht

Dortmund rechnet mit Verlusten beim Fußballmuseum

  • Verlustausgleich im Haushalt der Stadt kalkuliert
  • 250.000 Euro in die Haushalte eingestellt
  • Genaue Zahlen werden im September vorgelegt

Die Stadt Dortmund hält große Verluste beim Fußballmuseum für möglich. Vorsichtshalber hat sie 250.000 Euro in die Haushalte für dieses und die kommenden Jahre eingestellt. Das hat die Stadt auf eine Anfrage der Grünen geantwortet.

Im März hatte die Stadt schon mitgeteilt, dass sie 150.000 Euro übernehme - für das jährliche Gehalt des von ihr gestellten Geschäftsführers plus Verwaltungskosten. Früher war der Mann direkt bei der Stadt angestellt. Nach einer Neubesetzung zahlt die Stadt ihn über diesen Zuschuss - also nur eine andere Zahlungsabwicklung.  

250.000 Euro für etwaige Verluste

Jetzt, auf Nachfrage, erklärt die Stadt: Da kommt noch ein jährlicher Verlustausgleich dazu. Nochmal 250.000 Euro - rein vorsorglich. Ob die Stadt diese Summe wirklich zahlen muss, könnte im September feststehen: Dann stellt das Fußballmuseum den Ratspolitikern genaue Zahlen vor.

Das Deutsche Fußballmuseum gehört je zur Hälfte der Stadt und dem DFB. Ab einem Verlust von 500.000 Euro wird nicht mehr geteilt, dann zahlt die Stadt allein.

Grüne kritisieren städtische Informationspolitik

Grünen-Sprecher Ulrich Langhorst hält die Informationspolitik der Stadt für ein „starkes Stück“. Er will auch wissen, wie erfolgreich die Stadt bei der Sponsorensuche ist.

Gegenüber ihrem Partner DFB hat die Stadt Dortmund sich verpflichtet, für jährlich 350.000 Euro Sponsorengelder zu sorgen. Ob das gelingt, ist unklar.

Wir sind Fußball – Das neue Deutsche Fußballmuseum Planet Wissen 27.11.2015 58:48 Min. Verfügbar bis 27.11.2020 WDR

Stand: 15.05.2019, 19:01

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