Wohnhaus in Duisburg geräumt – 34 Bewohner müssen ausziehen

Fluchtweg bei Gefahr

Wohnhaus in Duisburg geräumt – 34 Bewohner müssen ausziehen

  • Stadt Duisburg: "Eklatante Sicherheitsmängel"
  • 34 Menschen müssen Wohnungen verlassen
  • Stadt stellt vorerst Notunterkünfte

Die Stadt Duisburg hat am Freitag (19.07.2019) ein Haus im Stadtteil Neumühl geräumt. Grund waren demnach "eklatante Sicherheitsmängel im Bereich der Elektrik".

"Die Hauptwasserleitungen in dem Gebäude sind so veraltet und marode, dass Wasser in den Technikraum des Gebäudes eingetreten ist", so die Stadt in einer Pressemitteilung. Die Stromleitungen seien nicht ummantelt. "Durch den Wassereinbruch sind die offenen Stromleitungen mit Wasser in Kontakt gekommen."

Betroffen sind 34 Bewohnerinnen und Bewohner, denen Stadt und Vermieter bei Bedarf vorerst Notunterkünfte zur Verfügung stellen. Der Eigentümer müsse sich nun aber "unverzüglich um entsprechenden Ersatzwohnraum kümmern".

Trocknungsgeräte im Technikraum

Im Technikraum des Hauses laufen laut Stadt derzeit Trocknungsgeräte. Wann die Menschen zurück in ihre Wohnungen können, steht derzeit noch nicht fest. Ein Gutachter müsse prüfen, wann das Stromnetz wieder in Betrieb genommen werden kann.

Stand: 19.07.2019, 18:04

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