Chef von Bochumer Förderverein muss ins Gefängnis

Landgericht Bochum

Chef von Bochumer Förderverein muss ins Gefängnis

  • Landgericht Bochum verurteilt Chef von Förderverein
  • Mann muss für knapp drei Jahre in Haft
  • Veruntreuung von mehr als 150.000 Euro
  • Geld sollte Behinderten helfen

Der ehemalige Chef eines Bochumer Fördervereins für Behinderte muss für zwei Jahre und neun Monate ins Gefängnis. Das hat das Landgericht Bochum am Dienstag (23.04.2019) entschieden. Der Mann hat mehr als 150.000 Spendengelder veruntreut.

Spendengelder für teuren Lebensstil

Eigentlich waren die Spendengelder für den Förderverein "Bekid - Behinderte Kinder in Deutschland" gedacht. Stattdessen nutzte der Verurteilte das Geld, um seinen teuren Lebensstil zu finanzieren.

Für "Bekid" hatten hunderte Menschen regelmäßig gespendet. Der Bochumer hatte den Verein 2009 gegründet.

Stand: 23.04.2019, 15:54

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