Elodea wuchert in diesem Jahr nicht so stark

Wasserpest

Elodea wuchert in diesem Jahr nicht so stark

  • Weniger Elodea in den Ruhrstauseen
  • Nur Kemander See stark betroffen
  • Wassersportler freuen sich
  • Hochwasser als Grund möglich

Die Wassersportler auf den Ruhrstauseen haben in diesem Sommer bisher deutlich weniger Probleme mit Wasserpflanzen als in den Vorjahren. Nach Angaben des Ruhrverbandes am Donnerstag (04.07.2019) gibt es nur eine Ausnahme mit dem Kemnader See.

Die Elodea, auch als Wasserpest bekannt, hatte im vergangenen Jahr bei vielen Wassersportlern für Unmut gesorgt. Als Reaktion darauf hatte der Ruhrverband Maßnahmen eingeleitet. Es wurden Mähboote eingesetzt, Taucher in die Ruhr geschickt und natürliche Wege zur Eindämmung erprobt.

Segler sind froh

Am Hengstey-, Harkort- und Baldeneysee gibt es aktuell nur sehr wenige störende Pflanzen. Die Segler müssen nicht damit rechnen, in den Fängen der Elodea hängen zu bleiben.

Hochwasser als Grund

Ein Grund, warum der Wuchs in diesem Sommer nicht so stark ist, könnte laut Ruhrverband in drei kleinen "Hochwasserereignissen" im Winter liegen. Dadurch sei es zu einer "Umlagerung und Überdeckung vorhandener Pflanzenbestände" gekommen. Der im vergangenen Jahr gestartete Einsatz von Armleuchteralgen zeige auch erste positive Ergebnisse.

Eine komplette Entwarnung kann der Ruhrverband für die laufende Saison aber noch nicht geben, denn die starke Sonneneinstrahlung und die steigenden Wassertemperaturen könnten noch zu einem "explosionsartigen Wachstum" führen.

Mähboot 00:42 Min. Verfügbar bis 09.07.2020

Stand: 04.07.2019, 16:38

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