Sondersitzung zu Silvester-Randale in Essen

Eine Bushaltestelle mit eingeschlagener Plakatvitrine.

Sondersitzung zu Silvester-Randale in Essen

Der Ordnungsausschuss hat am Freitag über die Randale in der Silvesternacht im Stadtteil Altenessen diskutiert. In der Sondersitzung ging es unter anderem um den Stand der Ermittlungen.

Laut Informatonen aus dem Ausschuss hat die Polizei nach Hausdurchsuchungen und der Fahndung mit Fotos und Videos bisher sieben Tatverdächtige ermittelt. Sie sollen zwischen 17 und 22 Jahre alt sein und aus Altenessen kommen. Sie müssen mit einem Verfahren unter anderem wegen Sachbeschädigung und Brandstiftung rechnen.

Vor allem ein Video von der Randale , das im Internet kursierte, wurde in der Sondersitzung kritisiert. Denn erst dadurch sei der Fall aufgebauscht worden. Die Silvesternacht sei, im Vergleich zu anderen Neujahrsnächten, in Essen ruhig gewesen. Sachbeschädigung gebe es leider regelmäßig, hieß es in der Sitzung.

Maßnahmen nach Silvester-Randale

Die Stadt hat bereits reagiert und setzt mehr Ordnungskräfte in Altenessen ein. Schon jetzt sind beispielsweise mehr Streifen unterwegs und auch für mehr Sauberkeit will man sorgen. Zudem soll noch stärker auf Gewaltprävention geachtet werden.

Silvesternacht mit Randale

Auf dem Altenessener Markt waren in der Silvesternacht Mülleimer angezündet, Container umgestürzt und Glasscheiben eingeschlagen worden. Auch Feuerwerkskörper wurden gezündet. Eine Gruppe überwiegend junger Männer soll zum Beispiel die Scheibe einer Bushaltestelle zerstört haben. Etwa 25 Personen haben laut Polizei in der Silvesternacht am Altenessener Markt randaliert, ein Sachschaden in Höhe von 6.000 Euro sei entstanden.

Stand: 15.01.2021, 18:24