Polizisten in Dortmund mit Flaschen und Böllern beworfen

Polizist mit Helm vor explodierendem Feuerwerk

Polizisten in Dortmund mit Flaschen und Böllern beworfen

  • Viele Polizisten in der Silvesternacht im Einsatz
  • Beamte mit Flaschen und Böllern attackiert
  • Streifenwagen demoliert

In der Silvesternacht 2018/19 mussten in Dortmund besonders viele Polizisten arbeiten, um die Bevölkerung zu schützen. Dabei wurden sie selbst massiv attackiert.

Verbotszonen blieben relativ ruhig

Besonderes Augenmerk lag in diesem Jahr auf zwei Innenstadtbereichen, die zu Verbotszonen für Pyrotechnik erklärt worden waren: dem Vorplatz des Hauptbahnhofes und dem Willy-Brandt-Platz. Zwar feierten auf den beiden Plätzen insgesamt 1.100 Menschen den Jahreswechsel, aber dort blieb es verhältnismäßig ruhig.

Zerborstene Heckscheibe eines Streifenwagens

Ein Streifenwagen wurde demoliert

Anders war es im gutbürgerlichen Kreuzviertel: In der Nähe der Möllerbrücke wurden Polizeibeamte aus einer Gruppe von 400 Menschen mit Flaschen und Pyrotechnik beworfen. Es wurde niemand verletzt, allerdings wurde ein Streifenwagen beschädigt.

Fünf Menschen in Gewahrsam

Als die Beamten daraufhin einen 25-jährigen Tatverdächtigen vorläufig festnahmen, versuchten andere, ihn zu befreien. Ein 26-jähriger Kölner beschoss die Polizisten dabei mit Pyrotechnik und kam ebenfalls in Gewahrsam. Insgesamt verbrachten fünf Menschen den Jahresbeginn in Polizeigewahrsam.

Dieses Element beinhaltet Daten von Twitter. Sie können die Einbettung auf unserer Datenschutzseite deaktivieren.

Eher ruhig im östlichen Ruhrgebiet

Insgesamt war die Silvesternacht im östlichen Ruhrgebiet laut Polizei und Feuerwehr eher ruhig. In Dortmund mussten sie rund 700-mal ausrücken. In den umliegenden Städten wie Hamm, Hagen und Recklinghausen und im Kreis Unna war es jeweils weniger. Größere Probleme habe es nicht gegeben.

In Dortmund-Mengede und in Hamm brannte je ein Dachstuhl wegen Feuerwerkskörpern, in Dortmund verlor ein Mann ein Auge, vermutlich auch durch eine Rakete.

Stand: 01.01.2019, 12:34