Ursachensuche in Bochumer Shisha-Bar

Unter zwei Lüftungen stehen mehrere Wasserpfeifen

Ursachensuche in Bochumer Shisha-Bar

  • Sechs Verletzte in Bochumer Shisha-Bar
  • Erhöhte CO-Werte gemessen
  • Ursache noch nicht gefunden

Auch zwei Tage nach dem Großeinsatz an einer Shisha-Bar in der Bochumer Innenstadt am Samstagabend (10.11.2018) ist die genaue Ursache hohen CO-Werte bei Gästen der Bar nicht geklärt. Die Bar musste geräumt und rund 120 Menschen nach Feuerwehrangaben ins Freie gebracht werden. Nach Angaben der Stadt Bochum ist noch nicht abschließend geklärt, was zu den gefährlichen Vergiftungen geführt hat.

Besucherin wird schlecht

Zuvor hatte sich eine Frau, die einige Zeit in der Bar verbracht hatte, beim Rettungsdienst über Übelkeit und Kopfschmerzen beklagt. Eine Blutuntersuchung im Krankenhaus ergab einen erhöhten Kohlenmonoxid-Wert. Sofort rückten 60 Einsatzkräfte der Feuerwehr zu der Shisha-Bar aus. Messungen im Gebäude ergaben stark erhöhte CO-Werte.

Mit speziellen Lüftern wurde das Gas aus der Bar entfernt. Zwei Personen kamen mit einer Kohlenmonoxid-Vergiftung in eine Spezialklinik, vier weitere wurden leicht verletzt.

Polizei ermittelt

Das giftige Kohlenmonoxid entstehe unter anderem bei der Kohleverbrennung einer Shisha, sagte ein Sprecher der Feuerwehr. Wie es zu den hohen CO-Werten in der Bar kommen konnte, ermittelt nun die Polizei. Bis dies nicht genau geklärt ist, dürfen in den geschlossenen Räumen der Bar keine Wasserpfeifen geraucht werden.

Stand: 12.11.2018, 15:34