Suche nach Essener Sextäter: 4.000 Euro Belohnung

Ein Phantombild, das einen mutmaßlichen Sexualtäter zeigt, der an Rosenmontag eine Fußgängerin überfallen haben soll.

Suche nach Essener Sextäter: 4.000 Euro Belohnung

  • Polizei sucht am Essener Stadtwald nach Hinweisen
  • Fahndung mit Phantombild läuft weiter
  • Vergewaltigungsversuche hängen zusammen

Nach mehreren Sexualstraftaten in Essen-Stadtwald erhöhen Polizei und Staatsanwaltschaft den Fahndungsdruck. Am Donnerstag (21.03.2019) haben sie eine Belohnung von 4.000 Euro für Hinweise ausgesetzt. Beamte hingen Plakate mit dem Phantombild des Gesuchten auf.

In den vergangenen Tagen hatten die Ermittler bereits zahlreiche Autos im Bereich Stadtwald kontrolliert und nach Hinweisen von Bürgern mehrere Männer zu Speichelproben gebeten.

Essenerin in Wald gezerrt

Anfang März hatte eine Essenerin ihre Vergewaltigung mit Pfefferspray und Regenschirm verhindern können. Sie war gegen 21 Uhr unterwegs gewesen, als sie von einem Mann mit einem Messer bedroht wurde. Er hatte sie in den Wald gezerrt, um sie dort zu vergewaltigen.

Die 40-jährige Frau wehrte sich kräftig und konnte fliehen. Sie rannte zu einem Haus und bat um Hilfe. Die Retterin nahm die Angegriffene mit ins Haus und rief die Polizei. Seit Donnerstag (07.03.2019) fahnden die Ermittler mit einem Phantombild nach dem Täter. Bislang blieb die Suche erfolglos.

Versuchte Vergewaltigungen im Dezember

Die Polizei Essen spricht von einem Serientäter, da es schon zwei weitere versuchte Vergewaltigungen am Stadtwald gegeben hat. Die Auswertung von Spuren hat ergeben, dass mindestens zwei Taten im Zusammenhang stehen.

"Die letzte Tat war tatsächlich im Dezember", bestätigt Peter Elke von der Polizei Essen. "Da konnte sich eine Frau sehr stark gegen den Täter wehren. Der Täter wird dabei auch entsprechende Verletzungen in seinem Genitalbereich davongetragen haben."

Phantombild erstellt

Der Verdächtige soll ca. 50 Jahre alt, etwa 1,70 Meter groß und 80 bis 90 Kilogramm schwer sein. Er soll einen osteuropäischen Dialekt haben. Zur Tatzeit trug er eine schwarze Mütze und schwarze Jacke.

Stand: 21.03.2019, 16:42

Weitere Themen