Bochumer Tierpark fehlen 600.000 Euro

Stachelschweine "rechnen" im Bochumer Tierpark

Bochumer Tierpark fehlen 600.000 Euro

Der Tierpark Bochum hat durch Corona einen enormen Umsatzverlust zu verbüßen. Im vergangenen Jahr haben dem Tierpark nach eigenen Angaben Einnahmen von 600.000 Euro gefehlt.

Der Verlust sei durch die Corona bedingten Schließungen und die Schutzmaßnahmen entstanden. Vor allem durch fehlende Eintrittsgelder, Pachteinnahmen aber auch durch zoopädagogische Angebote und den Zooshop fehle Geld.

In den letzten zwölf Monaten, von denen der Tierpark fast vier Monate schließen musste, hat der Park rund 213.790 Besucher gezählt. Das seien nur etwa 60 Prozent der Besucher aus 2019.

200.000 Euro Kosten pro Monat trotz Schließung

Trotz der Schließungen gibt es fortlaufende Kosten für die Pflege der Tiere, die Instandhaltung von Tieranlagen sowie für das Personal. Im Monat komme der Tierpark so auf rund 200.000 Euro Kosten.

Im vergangenen Jahr seien zudem zusätzliche Kosten zum Beispiel für die Umsetzung von Hygienekonzepten und Schutzausrüstungen hinzugekommen.

Angst um Existenz des Tierparks

Das Einsparpotenzial sei sehr begrenzt, denn die optimale Versorgung der Tiere habe weiterhin oberste Priorität, heißt es vom Tierpark.

Im vergangenen Jahr konnte der Tierpark die Ausgaben nach eigenen Angaben aber "dank der Hilfen durch die Stadt Bochum" im Wesentlichen decken. Besonders wertvoll seien für den Park aber Spenden.

Mindestens bis zum 14.Februar muss der Tierpark Bochum nach dem Beschluss der NRW-Landesregierung noch geschlossen bleiben.

Stand: 02.02.2021, 15:05