Essen: Kleinkinder und Babys häufiger Opfer von Gewalt

Essen: Kleinkinder und Babys häufiger Opfer von Gewalt

  • Babys und Kleinkinder werden öfter in Obhut gegeben
  • Kinderschutzbund sieht Werteverlust als Grund
  • Sensibilität für Gewalt gegen Kinder gestiegen

Immer mehr Kinder unter 3 Jahren müssen in Obhut genommen werden. Das hat der Kinderschutzbund Essen am Mittwoch (13.02.2019) bekannt gegeben. In Essen würden besonders Babys und Kleinkinder immer häufiger Opfer von Gewalt im Elternhaus. Der Verein führt das auf einen generellen Werteverlust in der Gesellschaft zurück.

Kinderschutzbund: "Hemmschwelle gesunken"

Dies passe zur allgemeinen gesellschaftlichen Entwicklung, dass zum Beispiel Sanitäter bei ihrer Arbeit behindert oder sogar geschlagen werden, heißt es vom Kinderschutzbund. Die Hemmschwelle würde insgesamt sinken.

Das sieht die Stadt Essen anders. Der Jugenddezernent vermutet, dass die Meldungen angestiegen sind, weil die Sensibilität der Bevölkerung gestiegen sei und Bürger schneller die Stadt um Hilfe bitten würden.

Kindesmissbrauch: Pflegefamilien klagen an: Kindeswohl? Fehlanzeige Aktuelle Stunde 09.02.2019 06:07 Min. UT Verfügbar bis 09.02.2020 WDR Von Susanna Zdrzalek

Stand: 13.02.2019, 16:39

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