Essener Realschule wegen Pfefferpaste geräumt

Essener Realschule wegen unbekannter Substanz geräumt

Essener Realschule wegen Pfefferpaste geräumt

  • 28 Schüler betroffen, zehn im Krankenhaus behandelt
  • Unbekannte Substanz an Türklinken geschmiert
  • Kripo ermittelt wegen gefährlicher Körperverletzung

Es gibt Klarheit über die unbekannte Substanz in der Essener Bertha-von-Suttner-Realschule. Nach Angaben der Polizei handelt es sich um Pfefferpaste, die von Unbekannten an mehrere Türklinken geschmiert wurde. Die Schule war am Freitag (17.05.2019) vorsorglich evakuiert worden, weil mehrere Schüler über Augen- und Hautreizungen klagten.

Die Kinder hatten die Pfefferpaste vermutlich unbemerkt an den Fingern und sich anschließend die Augen gerieben. Insgesamt waren 28 Schüler betroffen, davon wurden zehn vorsichtshalber ins Krankenhaus gebracht. 18 weitere Schüler wurden vor Ort von einem Notarzt betreut.

Kripo ermittelt wegen Körperverletzung

Weil anfangs unklar war, woher die brennenden Augen kamen, wurde die Schule vorsorglich geräumt und der Unterricht noch am Freitag eingestellt. Die Kriminalpolizei ermittelt wegen gefährlicher Körperverletzung.

Am Wochenende wird die Schule von der Substanz gereinigt. Wer die Pfefferpaste an die Türklinken geschmiert hat, ist bislang unklar. Mehrere Notärzte, Rettungswagen und Löschfahrzeuge waren an der Schule im Stadtteil Rüttenscheid im Einsatz.

Stand: 17.05.2019, 15:19

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