Schüsse in Hagen: Verdächtiger in U-Haft

Schüsse in Hagen: Verdächtiger in U-Haft

  • Verdächtiger sitzt in U-Haft
  • Schüsse auf fahrendes Auto abgegeben
  • Niemand wurde verletzt
  • Staatsanwaltschaft: Vermutlich Rockerstreit

Nachdem Unbekannte am Samstagabend (13.10.2018) auf ein fahrendes Auto geschossen haben, sitzt seit Montagnachmittag ein Verdächtiger in U-Haft. Das sagte die Staatsanwaltschaft Hagen dem WDR am Dienstag (16.10.2018).

Der Verdächtige soll am Wochenende auf zwei Männer in dem Auto geschossen haben. Die beiden Insassen im Auto wurden nicht verletzt. Sie hatten sich nach den Schüssen auf einer Polizeiwache in Hagen gemeldet. Die Staatsanwaltschaft vermutet hinter den Schüssen einen Streit zwischen zwei Rockerbanden. Die Polizei ermittelt weiter und hat eine Mordkommission eingerichtet.

Spezialeinsatzkommando nahm zwei Männer fest

Nach ersten Hinweisen nahm ein Spezialeinsatzkommando in der Nacht einen 31-Jährigen und einen 34-Jährigen Mann in Hagen fest. Einer der beiden wurde am Montag wieder entlassen. Außerdem wurden mehrere Objekte im Großraum Hagen durchsucht, darunter auch ein Café auf der Frankfurter Straße.

Zeugen berichten, der Ort der Festnahme und die Beteiligten stünden in Zusammenhang mit der Rockerszene. Die Ermittler prüfen jetzt, ob auch ein Zusammenhang mit einer Schießerei in Hagen am 05.10.2018 besteht. Dabei wurde ein Mann vor einem Wettbüro niedergeschossen.  

Autobahnzubringer vier Stunden gesperrt

Für die Spurensuche wurde der Autobahnzubringer der A46/45 Samstagnacht (13.10.2018) vier Stunden lang in beiden Fahrtrichtungen komplett gesperrt. Vier Spürhunde sollten mögliche Projektile finden.

Stand: 16.10.2018, 10:40

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