Marode Brücke: A43 bekommt Schrankenanlage

Autobahnkreuz Herne

Marode Brücke: A43 bekommt Schrankenanlage

Die A43 bekommt eine Schrankenanlage zwischen dem Kreuz Herne und dem Kreuz Recklinghausen. Die ersten Arbeiten haben bereits begonnen. Der Grund: eine beschädigte Brücke.

Es geht einfach nicht anders: Seit Wochen schon weist nur ein Schild darauf hin, dass alle Wagen über 3,5 Tonnen nicht zwischen Herne und Recklinghausen fahren dürfen. Geschätzt 1.000 machen das trotzdem täglich. Und das ist gefährlich – denn die Emschertalbrücke, die auf dieser Strecke liegt, ist für große Lasten nicht mehr stabil genug.

Schranken auf der A43

Schranken auf der A43

Deswegen soll eine Schrankenanlage den Verkehr nun regeln – ähnlich wie auf der Autobahnbrücke im Kreuz Leverkusen. Auf der A43 werden die Fahrzeuge ebenfalls gewogen. Nur wenn sie unter 3,5 Tonnen wiegen bleibt die Schranke offen. Alle anderen müssen eine Umleitung fahren. Vor der Schranke sind außerdem nur 40km/h erlaubt. Das kann zu Staus führen.

Die Bauarbeiten im Detail

Heute (02.12.2021) beginnt die Autobahn Gmbh mit den ersten Markierungsarbeiten. Ab morgen Abend 21 Uhr ist die A 43 dann in Richtung Wuppertal zwischen Kreuz Recklinghausen und Recklinghausen-Hochlarmark bis Montagmorgen (06.12.2021) gesperrt. Nächstes Wochenende genauso. Am 17. Dezember soll dann die erste Schranke in Betrieb genommen werden.

Im Januar erfolgt das Ganze dann in Fahrtrichtung Münster. Vom 14.01. - 17.01.2022 und an den zwei darauffolgenden Wochenende ist die A43 dann zwischen Herne-Eickel und dem Kreuz Herne gesperrt. Die Schrankenanlage soll bis Ende 2025 wieder abgebaut werden. Dann soll die marode Emschertalbrücke fertig saniert sein.

Brücken auf dem Prüfstand: Sind sie noch zu retten? Quarks 09.03.2021 44:36 Min. UT DGS Verfügbar bis 09.03.2026 WDR

Stand: 02.12.2021, 15:00