"Schleusengipfel" in Marl und Dorsten: Schnelle Sanierung gefordert

Schleuse Hünxe am Wesel-Datteln-Kanal mit Binnenschiff

"Schleusengipfel" in Marl und Dorsten: Schnelle Sanierung gefordert

  • Marode Schleusen sollen modernisiert werden
  • Politiker diskutieren in Dorsten und Marl
  • Desolater Zustand am Wesel-Datteln-Kanal
  • Unternehmer warnen vor Kollaps

Die vielen maroden Schleusen in der Region sollen saniert werden. Wie das so schnell wie möglich passieren kann, wollen Politiker und Vertreter von Behörden und Unternehmen am Dienstag (30.04.2019) beim so genannten NRW "Schleusengipfel" in Dorsten und Marl diskutieren.

Wesel-Dattel-Kanal in desolatem Zustand

Der Wesel-Datteln-Kanal ist der am meisten befahrene Kanal Deutschlands. Aber gerade hier ist so gut wie alles in einem desolaten Zustand.

Die Pöller in den Schleusen bröckeln, also können die Schiffe nicht festmachen. Auch die alten Brücken, die noch aus der Kaiserzeit stammen, sorgen für Verzögerungen. Sie sind zu niedrig für die großen Schiffe. Das führt immer wieder zu Staus - mit unschönen Folgen für Unternehmen.

Verzögerungen durch marode Schleusen

Die müssen ihre Rohstoffe nämlich über die Kanäle transportieren. Denn die riesigen Mengen, die auf dem Wasser transportiert werden, kann man nicht einfach auf die Straße verlegen. Die Unternehmer warnen vor einem Kollaps.

Stand: 30.04.2019, 07:19