Schilderwald in Hagen-Hohenlimburg sorgt für Aufregung

Halteverbotsschilder in der Wiesenstraße in Hagen-Hohenlimburg

Schilderwald in Hagen-Hohenlimburg sorgt für Aufregung

Von Peter Fischer

  • 20 Mal Halteverbot auf 300 Metern
  • Parkplatznot hat sich verschärft
  • Wiesenstraße wurde Einbahnstraße

In Hagen-Hohenlimburg sorgt ein Schilderwald für Aufregung. Die Stadt hat auf dreihundert Metern zwanzig Halteverbotsschilder einbetoniert. Jetzt gehen die Anwohner auf die Barrikaden.

Autofahrer müssen Zick-zack fahren

Die Hohenlimburger finden die Mega-Beschilderung total unübersichtlich. Vor allem aber ist die Aufregung groß, weil die Bewohner der Siedlung jetzt viel weniger Parkplätze haben. Und außerdem müssen sie bei der Parkplatzsuche Zickzack fahren.

Stadt will Verkehr beruhigen

Die Halteverbotsschilder sind nämlich so aufgestellt, dass mal rechts, mal links nur ein paar Autos parken dürfen. Die Stadt Hagen begründet die Maßnahme damit, dass so Verkehr beruhigt wird und niemand mehr durch die Wiesenstraße rasen kann. Die wurde gleichzeitig zur Einbahnstraße erklärt.

Früher viele Blechschäden

Früher war die Straße komplett zugeparkt, und es gab etliche Blechschäden. Deswegen hat die Stadt Hagen jetzt zu der ungewöhnlichen Maßnahme gegriffen.

Politik wollte Einbahnstraße

Übrigens auf Druck der Politik: Die Bezirksvertretung hatte mehrheitlich gefordert, die Wiesenstraße zur Einbahnstraße zu machen. Davon hatten die städtischen Verkehrsplaner und auch die Polizei abgeraten.

Anwohner wollen kämpfen

Mit der jetzigen Lösung sind die Hohenlimburger Anwohner aber ganz und gar nicht zufrieden und wollen gegen den neuen Schilderwald ankämpfen.

Stand: 04.10.2019, 06:15