Duisburg: Schadensbilanz nach Hochhaussprengung

Aufräumen nach der Sprengung 02:39 Min. Verfügbar bis 25.03.2020

Duisburg: Schadensbilanz nach Hochhaussprengung

  • Sprengung am Sonntag planmäßig verlaufen
  • Mögliche Schäden in der Umgebung bislang gering
  • Mehrere Monate dauert Abtransport von Bauschutt

Die Sprengung des Weißen Riesen hat nach bisherigen Erkenntnissen keine großen Schäden in der Umgebung angerichtet. Strom-, Gas-, und Wasserversorgung im Stadtteil hätten die Sprengung unbeschadet überstanden, heißt es seitens der Stadtwerke Duisburg.

Bei ihrer Kontrolle am Montag (25.03.2019) registrierten Mitarbeiter der Stadtwerke lediglich eine zerstörte Straßenlaterne.

Bilanz: Zerstörte Laterne, gerissene Scheibe, kaputte Flasche

Laut Bauleiter Markus Krause sei außerdem eine Glasscheibe in einem naheliegenden Gebäude gerissen. Kurios: Im anliegenden Supermarkt begrenzt sich der Schaden wohl nur auf eine umgefallene Flasche Wein für 1,29 Euro.

Sprengung des "Weißen Riesen" – ein Hochhaus verschwindet Aktuelle Stunde 24.03.2019 05:09 Min. UT Verfügbar bis 24.03.2020 WDR Von Jessika Westen

Die Sprengfirma zeigte sich nach der Sprengung am Sonntag (25.03.2019) zufrieden. Das Hochhaus fiel, nach monatelangen Vorbereitungen, pünktlich um 12 Uhr wie geplant.

Aufräumarbeiten sollen mehrere Monate dauern

Das Wohnhochhaus war mit 60 Metern Höhe, 90 Metern Breite und 320 Wohnungen eines der größten in NRW. Für die Zerkleinerung des Schutts und den Abtransport der übriggeblienen rund 48.000 Tonnen rechnet die verantwortliche Firma mit bis zu sieben Monaten.

Stadt will Lebensqualität verbessern

Die Stadt plant nach aktuellem Stand, zwei weitere der fünf verbliebenen Weißen Riesen in Hochheide abzureißen. Auf der Fläche sollen unter anderem Grünflächen entstehen, um Hochheide "zukunftsfähig auszurichten und die Wohn- und Lebensqualität im Ortsteil Hochheide umfassend und zielgerichtet zu verbessern", heißt es.

Stand: 25.03.2019, 15:21

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