Bezirksregierung bremst VRR und DB Regio aus

Regionalzug der Eurobahn

Bezirksregierung bremst VRR und DB Regio aus

  • Eurobahn ruft Vergabekammer an
  • VRR hat neuen Vertrag mit der Deutschen Bahn
  • Entscheidung soll in fünf Wochen fallen

Die Eurobahn gibt den Kampf um die S1 und die S4 noch nicht auf. Sie hatte am Donnerstag vergangener Woche (26.09.2019) eine Klage bei der Vergabekammer Westfalen-Lippe eingereicht. Dabei geht es um den neuen Vertrag des Verkehrsverbundes Rhein Ruhr mit der Deutschen Bahn über den Betrieb der S-Bahnlinien ab Mitte Dezember.

Der Verkehrsverbund hatte den Vertrag ursprünglich mit der Eurobahn geschlossen, vor zwei Wochen dann aber wieder gekündigt. Der Grund: Der Eurobahn würden die Lokführer fehlen, um die Bahnlinien zu betreiben. Das hatte die Eurobahn auch eingeräumt. Allerdings seien die fehlenden Lokführer noch in der Ausbildung. Die Bezirksregierung prüft die Klage jetzt.

Keine Auswirkungen auf Bahnfahrer

Eine S-Bahn fährt in einen Bahnhof ein

Für die Übergangszeit bat die Eurobahn um eine Kooperation mit der Deutschen Bahn. Dazu kam es aber nicht. Stattdessen haben Deutsche Bahn und VRR jetzt einen neuen Vertrag bis 2021 geschlossen.

Für die Zeit danach hat der VRR den Betrieb der beiden S-Bahnlinien neu ausgeschrieben. Jetzt liegen der neue Vertrag und die Ausschreibung aber erstmal auf Eis. Die Vergabekammer prüft den Fall. Ein Ergebnis soll es in fünf Wochen geben.

Stand: 30.09.2019, 19:25