RWE will keine neuen Kohlekraftwerke bauen

Braunkohle-Bagger vor Kraftwerk Weisweiler

RWE will keine neuen Kohlekraftwerke bauen

  • RWE will keine neuen Kohlekraftwerke bauen
  • Essener Konzern will ins Ökostromgeschäft einsteigen
  • Verhandlungen mit Innogy und E.ON dazu laufen

Der seit Jahren von Umweltschützern kritisierte Energiekonzern RWE legt den Bau neuer Kohlekraftwerke endgültig zu den Akten. Der Konzern werde nicht mehr in neue Kohlekraftwerke investieren, kündigte der Versorger am Freitag (26.04.2019) an.

"Neue Kohlekraftwerke haben künftig keinen Platz mehr in der Strategie des Unternehmens", sagte Vorstandschef Rolf Martin Schmitz. RWE stelle damit auch Überlegungen ein, am Standort Niederaußem ein neues Braunkohlekraftwerk zu bauen.

RWE will Ökostromgeschäft von Innogy und E.ON übernehmen

RWE hatte die Planungen bislang offengehalten, eine Investitionsentscheidung erschien jedoch bereits seit längerer Zeit immer unwahrscheinlicher. Der Essener Versorger will sich durch die geplante Übernahme des Ökostromgeschäfts der Tochter Innogy und der von E.ON zu einem führenden Erzeuger von Strom aus Erneuerbarer Energie wandeln.

Stand: 26.04.2019, 11:43