RWE-Schriftzug in Herdecke wird erneuert

RWE-Schriftzug in Herdecke wird erneuert

  • Neue Buchstaben werden montiert
  • Schriftzug im September 2017 abgebaut
  • Restaurierung war gescheitert

Bald wird eine der bekanntesten Landmarken des Ruhrgebiets wieder zu sehen sein: Der riesige denkmalgeschützte RWE-Schriftzug über dem Hengsteysee in Herdecke. Seit Freitag (07.09.2018) wird er dort wieder montiert.

RWE-Buchstaben werden rekonstruiert

Millimetergenau schnitten Schlosser die Stahlbleche zu.

Im vergangenen September waren die sechs Meter hohen Buchstaben abgebaut worden. Der stark verwitterte Schriftzug aus Stahlblech sollte ursprünglich restauriert werden. Doch bald war klar, dass die Buchstaben nicht mehr zu retten waren.

Jeder Buchstabe besteht aus vier Teilen

In der Werkstatt der Stiftung Industriedenkmalpflege auf der früheren Dortmunder Kokerei Hansa erkannten die Schlosser, dass sie die Buchstaben komplett erneuern mussten. Stahlbleche mussten millimetergenau geschnitten und miteinander verschraubt werden.

Jeder der Großbuchstaben R, W und E besteht aus vier Einzelteilen. Anders wären sie gar nicht zu transportieren und an ihrem Stammplatz über dem Hengsteysee wieder zu montieren.

Kraftwerk vor neunzig Jahren gebaut

RWE-Buchstaben werden rekonstruiert

Das "W" in der Werkstatt

Das "W" war der erste Buchstabe, der wieder aufgebaut wurde. Bald sollen die drei Buchstaben wieder originalgetreu zu sehen sein. So wie vor neunzig Jahren: Da wurde das Pumpspeicherkraftwerk Koepchenwerk, zu dem Buchstaben gehören, gebaut und der Schriftzug auf dem Berg angebracht.

Stand: 07.09.2018, 16:38