Eon und RWE: Keine betriebsbedingten Kündigungen

Eon und RWE: Keine betriebsbedingten Kündigungen

  • RWE und Eon nennen Details des Innogy-Deals
  • Keine betriebsbedingten Kündigungen vorgesehen
  • Pläne seien eine Stärkung des Energiestandortes Deutschland

Bei ihrem Tauschgeschäft von Betriebsteilen wollen RWE und Eon ohne betriebsbedingte Kündigungen auskommen. Sie sehen in ihren Plänen eine Stärkung des Energiestandortes.

"Wir sind optimistisch, dass wir ohne betriebsbedingte Kündigungen auskommen", sagte Eon-Chef Johannes Teyssen am Dienstag (13.03.2018) in Essen. Festlegen wollte er sich aber nicht. Von den nach Abschluss 70.000 Arbeitsplätzen bei Eon sollen 5.000 nach eigenen Angaben wegfallen.

RWE-Chef Rolf Martin Schmitz sagte bei der gemeinsamen Pressekonferenz hingegen, es sei "klar", dass es durch die Transaktionen insgesamt bei RWE keinen Personalabbau geben werde. Für das gemeinsame Auftreten der Konzernchefs wurde die ursprünglich geplante RWE-Bilanz-Pressekonferenz abgesagt.

Fusionspläne von EON und RWE

WDR 5 Morgenecho - Interview | 13.03.2018 | 06:45 Min.

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Neuaufteilung des Energiemarktes

Die Vorstände und Aufsichtsräte der beiden Konzerne haben beschlossen, die RWE-Tochter Innogy unter sich aufzuspalten. RWE soll das Geschäft mit den Erneuerbaren Energien bekommen, Eon die Netze. Zusätzlich will Eon seine Energieproduktion an RWE abgeben.

Eon: Neuaufstellung im Kundeninteresse

Eon und RWE sehen in der geplanten Aufteilung ihrer Geschäftsfelder eine Stärkung des Energiestandortes Deutschland. "Wir sind überzeugt, dass wir mit dieser Neuaufstellung die deutsche und europäische Energiewende im Interesse aller Kunden und im Interesse einer sicheren und nachhaltigen Versorgung besser als in der heutigen Organisation zum Erfolg bringen können", sagte Eon-Vorstandschef Johannes Teyssen.

Stand: 13.03.2018, 11:00