März 2017: Ruhrtalradweg wieder durchgehend befahrbar

März 2017: Ruhrtalradweg wieder durchgehend befahrbar

  • Sperrung wurde Donnerstagnachmittag (30.03.2017) aufgehoben
  • Stadt zahlt den Großteil der aufwändigen Sicherungsmaßnahmen
  • Wirtin hofft nach Wiedereröffnung auf besseres Geschäft

Der Ruhrtalradweg ist seit Donnerstag (30.03.2017) wieder durchgehend befahrbar. An der Grenze zwischen Dortmund und Schwerte war er 2012 unterhalb der Hohensyburg gesperrt worden, weil sich an dem Steilhang mehrfach Steine und Felsen gelöst hatten. Nun hat die Stadt den Felshang über dem Radweg endlich gesichert.

Umfangreiche Sicherungsmaßnahmen

Die Sicherungsmaßnahmen sollen in Zukunft verhindern, dass sich noch einmal Gestein von der steilen Felswand löst und zur Gefahr für Radfahrer und Fußgänger wird: Große Fangzäune aus Draht, Sicherungsnetze, die direkt auf dem Felsen angebracht wurden sowie Sicherungsanker, die tief in das Gestein getrieben wurden, um es festzuhalten.

"Ich freue mich wie Bolle", sagt Martina John. Sie ist Pächterin einer Gaststätte am Ruhrtalradweg und sie konnte es erst gar nicht glauben, dass der Weg zu ihrer Gaststätte endlich wieder frei ist. Sie hofft nun wieder auf ein besseres Geschäft. Denn wegen der Sperrung waren in den vergangenen fünf Jahren kaum noch Gäste zu ihr gekommen.

Stadt zahlt den Großteil

Die Kosten für die Absicherung belaufen sich auf 380.000 Euro. Den Großteil der Kosten übernimmt die Stadt Dortmund, die Deutsche Bahn beteiligt sich mit 28.000 Euro. In der Vergangenheit hatten Stadt und Bahn darum gestritten, wie der Hang zu sichern sei und was das kosten dürfe. Da die Stadt nun ihre teurere Lösung durchgesetzt hat und auf ihrem Radweg für die Sicherheit der Radfahrer sorgen muss, muss sie die erforderlichen Kosten auch fast komplett bezahlen.

Stand: 27.07.2018, 18:05

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