Beirat zur Ruhrkonferenz in Essen gegründet

Eine Kohlenlore im Besucherbergwerk Zeche Nachtigall

Beirat zur Ruhrkonferenz in Essen gegründet

  • Unterstützung des Strukturwandels im Ruhrgebiet
  • Gremium soll Ideen sammeln und einordnen
  • Im Sommer 2019 soll konkret etwas umgesetzt werden

Ein wichtiger Schritt zur Ruhrkonferenz ist gemacht. Um den Wandel nach dem Ende des Bergbaus zu unterstützen, hat sich am Montag (22.10.2018) in Essen der Beirat gegründet. Ruhrbischof Franz-Josef Overbeck, NRW-DGB-Vorsitzende Anja Weber und der Chef der Unternehmensverbände, Arndt Günter Kirchhoff, sollen der NRW-Regierung auf die Finger gucken.

Ab dem nächsten Sommer wird die Ruhrkonferenz konkret etwas umsetzen, sagt der zuständige NRW-Minister für Europa-Angelegenheiten, Stephan Holthoff-Pförtner. Der Beirat soll bis dahin die Ideen einordnen und bewerten.

"Ruhrkonferenz" ist ein mehrjähriger Prozess

NRW will mit der Ruhrkonferenz Deutschlands größten Ballungsraum voranbringen. Der Begriff "Ruhrkonferenz" bezeichnet dabei einen mehrjährigen Prozess, in dem die Landesregierung mit Kommunen, Hochschulen, Kultureinrichtungen, Verbänden, Gewerkschaften oder Glaubensgemeinschaften Ideen entwickeln und Projekte umsetzen will. Bürger sind im Rahmen einer Online-Befragung eingebunden.

Die Region Ruhr soll dabei "zu einer erfolgreichen, wettbewerbsfähigen und lebenswerten Metropolregion im digitalen Zeitalter" entwickelt werden.

Stand: 22.10.2018, 19:00

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