RRX-Testbetrieb auf RE6-Strecke startet

RRX im Bahnhof

RRX-Testbetrieb auf RE6-Strecke startet

Von Lars Faulenbach

  • National Express testet regulären Betrieb mit Fahrgästen
  • RE6 wird am 15. Dezember übernommen
  • Zwei Züge fahren jetzt schon mit Passagieren

Seit Montag (21.10.2019) rollen auf der Bahnstrecke des RE6 zwischen Köln, Dortmund und Minden die ersten RRX. National Express testet vor der Übernahme der Strecke am Dezember den Alltagsbetrieb.

Betreiber sind verpflichtet, Fahrpraxis zu sammeln

Um den Betrieb auf der Linie am 15. Dezember übernehmen zu können, muss National Express insgesamt 20.000 gefahrene Zugkilometer nachweisen können. Deshalb sind die Züge des Rhein-Ruhr-Express schon seit ein paar Wochen auf der Linie unterwegs.

Testbetrieb RRX auf Linie RE6 WDR aktuell 21.10.2019 00:25 Min. Verfügbar bis 21.10.2020 WDR

Lokführer lernen Bahnhöfe und Strecke kennen

Die Lokführer bekommen Fahrstunden auf den Fahrzeugen, um sowohl die Züge als auch die Strecke kennenzulernen. Außerdem wurden Messfahrten durchgeführt. Dabei wird zum Beispiel in den Bahnhöfen ausgemessen, wie viel Platz zwischen Zug und Bahnsteigkante ist.

Test unter Realbedingungen

Jetzt testet National Express auf der Strecke unter Alltagsbedingungen, das heißt, mit Passagieren. Dafür fahren zwei Züge die Strecke im Abstand von einer Stunde von Köln bis Minden und zurück mehrfach am Tag ab.

Dritte RRX-Linie

Der RE6 ist nach dem RE11 und dem RE5 die dritte Regionalexpress-Linie in NRW, auf der der Rhein-Ruhr-Express den Betrieb aufnimmt. Bis Ende 2020 sollen fünf Linien umgestellt sein. Im Endausbau soll der RRX den Bahnverkehr zwischen Dortmund und Köln deutlich schneller machen.

Stand: 21.10.2019, 07:30

Kommentare zum Thema

12 Kommentare

  • 12 1. Klasse Fahrer 22.10.2019, 09:03 Uhr

    Und wieder ein weiterer Zug bei dem man einen 1. Klasse Zuschlag zahlen muss, aber wie in der einer 2. Klasse sitzt. Sitze, Abstände entsprechen 1:1 der 2. Klasse! Abkassieren und dann S-Bahn Leistung liefern! Zudem kommt man sich gerade im RRX in der 1. Klasse vor wie einem Durchgangstrampelpfad. Alle meinen durch die 1. Klasse rennen zu dürfen um in die 2. Klasse zu kommen. Und wenn es nicht weitergeht setzt man sich halt rotzfrech in die 1. Klasse. Aber NX fährt die Züge nur, bestellt, bezahlt haben den Schrott VRR und VRS. Zudem ist die Kapazität nicht wesentlich größer als in einer alten Dosto RE. Aber bei den Dostos hätte man 1 oder 2 Wagen dranhängen können. Jetzt platzen die Züge schon zu den Hauptfahrzeiten.

  • 11 Loki 22.10.2019, 01:54 Uhr

    Für alle die über NX und die Übernahme jubeln. Die DB darf auch nach der Übernahme noch mit Personal aushelfen, da NX nicht genügend Personal hat. Genauso darf die DB das Desaster S-Bahn, was Eurobahn übernehmen sollte, ausbügeln. Würden die DB konsequent sich zurückziehen, würden die Fahrgäste schön blöd am Bahnsteig stehen und vergeblich auf ihre Züge warten.

  • 10 RE Vielfahrer 21.10.2019, 22:27 Uhr

    Ihre Kritik in Ehren, aber sind Sie schon mal in einem neuen Fahrzeug des RRX unterwegs gewesen? Offensichtlich nicht, denn alles ,was Sie beschreiben und befürchten, gibt es in diesen Fahrzeugen nicht. Insofern können Sie sich schon mal richtig auf den 15. Dezember freuen.

  • 9 Kolja Opitz (BC50) 21.10.2019, 16:00 Uhr

    Glücklicherweise stellt NX nicht das Material auf der Linie RRX 6 (RE6) bereit. Denn das, was bisher auf RB48 (BN W) oder auf RE7 (KR -> MS) unterwegs ist, ist Schrott, unzureichend und eine Frechheit. Über das Personal möchte ich mich nicht auslassen, da NX selbst die (wenigen) Zugbegleiter / -kontrolleure noch über Arbeitnehmerüberlassungen aufgetrieben hat. Dass aber der kranke Controller-Sparsinn unser Zweckverbände und die entsprechenden gesetzlichen Regelungen letzten Endes zu weniger Zufriedenheit führen werden, dürfte sich bereits jetzt abzeichnen. Man mag über den DB-Konzern herziehen wie man will, außer bei Abellio habe ich noch keinen Betreiber gesehen, der es wesentlich besser macht. Interessant wäre mal die Frage zu klären, was mit NX nach einem BrExit wird.

  • 8 didi 21.10.2019, 13:30 Uhr

    FInd ich eigentlich schon extrem dreist, was sich die BAHN in Dortmund erlaubt dafür, dass er zu den wichtigsten Bahnhöfen zählt. Jeder Kleinbahnhof in Krefeld wurde erneuert, aber die Bahnsteige etc. in Dortmund haben es nicht nötig?? NUr im Ruhrgebiet darf es sich die DB erlauben, auch Gleise zu haben, die keinen Fahrstuhl und keine ROlltreppe haben. Echt n Wahnsinn, was hier vor sich geht.

  • 7 RE7-Pendler 21.10.2019, 13:22 Uhr

    Es ist ein absoluter Witz, dass dieser insuffiziente Bahnbetreiber NX auch noch durch eine neue Linie "belohnt" wird: Sparen beim Personal und dem Fuhrpark, hierdurch immer wieder Ausfälle, Verspätungen und Züge vollgequetscht wie Sardinenbüchsen bis in die 1. Klasse (sog. Kapazitätsabweichungen, natürlich möglichst zur rush hour), verdreckte Sitze und Tische (diese aber wenigstens säuberlich zusammengeklappt) schon am frühen Morgen, laute Windgeräusche im vorderen Zugteil, weil ja der Lokführer (wg. Rauchens??) die Fenster im Führerstand öffnen muss, nervendes Gejaule der Motoren (mehr Schallisolierung hätte ja Geld gekostet), sowohl geräusch- als auch kältebedingt nervendes Klimagebläse, bei Beschwerden nichtssagende Floskeln und großspuriges Beschönigen - und beauftragende Verkehrsverbünde, die entgegen allen Beteuerungen sich den Teufel um die Behebung solcher Missstände scheren: Na denn, viel Spaß demnächst auch im RE6!

    Antworten (2)
    • Mebi Flemus 21.10.2019, 13:52 Uhr

      Sehr geehrter RE7-Pendler ! Das Personal von RE7 und RE 13 ist sehr freundlich. Kinderfeundlich. Für Standzeit wegen "Überholung" können sie nichts. "Insuffizient (und das daraus abgeleitete Substantiv Insuffizienz) wird oft in der Medizin verwendet". Sie meinen bestimmt ineffizient ? Da kann ich widersprechen. Von Köln bis Hagen und umgekehrt in der Rush-Hour, sehr, sehr voll. Mit tun die Fahrgäste leid, da nun weitere Baumassnahmen im Großraum Münster..

    • RE7-Kenner 21.10.2019, 14:58 Uhr

      Einige Ihrer Anmerkungen sind nicht ganz falsch, vieles ist aber auch nicht richtig. - Kapazitätsabweichungen kommen vor und lassen sich nicht vermeiden, wenn Züge ungeplant länger in der Werkstatt bleiben müssen. Die Abweichungen beziehen sich oft nicht auf eine Fahrt, sondern auf einen sogenannten Umlauf (eine Abfolge mehrerer Fahrten am Tag), sodass irgendwann immer eine oder auch mehrere Fahrten in der HVZ betroffen sind. Das ist unschön, keine Frage - Wenn die Führerstandsfenster einen Spalt geöffnet sind (frische Luft ist zwischendurch mal ganz angenehm), pfeift es. Geraucht werden darf im Führerstand per se nicht. - Klimagebläse und Temperaturabweichungen: In der Tat ein kurioses Phänomen des eingesetzten Fahrzeugtyps - Schallisolierung: Da, wo die Fahrmotoren positioniert sind, ist es nun mal lauter als an anderen Stellen im Zug

  • 6 Meckermann 21.10.2019, 11:40 Uhr

    An allen Verspätungen und Störungen sind nur die Fahrgäste schuld. Mit ein wenig Disziplin könnten 90 % aller Verspätungen verhindert werden. Die Zugführer und das Bahnpersonal ackern wie blöd um das Verhalten einiger Fahrgäste auszugleichen.

    Antworten (2)
    • Mebi Flemus 21.10.2019, 13:44 Uhr

      Stimme Frau/Herrn Meckermann zu. Erlebe immer wieder die netten Fahrgäste welche im Türrahmen stehen, um letzte Sätze der Verabschiedung zu machen, oder auf andere warten.

    • Enrico Pelocke 22.10.2019, 21:22 Uhr

      Einige Reisenden verwechseln den Zug auch mit einem Weihnachtskalender und trauen sich nur, eine Tür zu öffnen. Beim Zug darf man alle Türen öffnen und zum Einsteigen nutzen.

  • 5 Klaus M. H. 21.10.2019, 11:27 Uhr

    Der Glaube versetzt Berge, wir in NRW sollten nicht immer gleich negativ sein , guten Start für die neuen Linien der Bahn und nette Kunden.

  • 4 Pendler 21.10.2019, 11:02 Uhr

    Wir sind gebeutelt genug auf der Strecke - jede Verbesserung zählt!👍

  • 3 Marco 21.10.2019, 11:01 Uhr

    Na endlich 😬

  • 2 Chris 21.10.2019, 11:00 Uhr

    Was die Bahn nicht hinbekommt muss NE jetzt richten!🤓