Integrationsprojekt: Rettungsschwimmer in Oberhausen

Volles Schwimmbecken im Oberhausener Aquapark

Integrationsprojekt: Rettungsschwimmer in Oberhausen

  • Landesregierung lobt Projekt
  • Migranten werden zu Rettungsschwimmern ausgebildet
  • Jobperspektive und Initiative gegen Fachkräftemangel

Die Landesregierung hat ein Integrationsprojekt des Oberhausener Aquaparks als vorbildlich gelobt. Dort werden junge Menschen mit Migrationshintergrund zu Rettungsschwimmern ausgebildet. NRW-Staatssekretärin Serap Güler war dort am Mittwoch (21.08.2019) zu Besuch.

Berufliche Perspektive

Das Projekt soll jungen Migranten eine neue berufliche Perspektive bieten. Ziel ist es, sie nach der Ausbildung zum Rettungsschwimmer zum Beispiel als Fachkraft für Bädertechnik auszubilden.

So soll dem Fachkräftemangel entgegen gewirkt werden. Denn in der Bäderbranche fehlt es deutschlandweit an Fachkräften, vor allem zur Hochsaison im Sommer.

Vorteil: Unterschiedliche Sprachen

Die Projektteilnehmer können sich außerdem dank ihrer unterschiedlichen Muttersprachen auch mit Badegästen verständigen, die kein Deutsch verstehen. Das soll in schwierigen Situationen mit Badegästen zur Deeskalation beitragen.

Einige Teilnehmer haben bereits so gute Leistungen gezeigt, dass sie nach der Ausbildung zum Rettungsschwimmer übernommen wurden. Das Projekt läuft in Zusammenarbeit mit der DLRG, der Stadt Oberhausen und dem kommunalen Integrationszentrum.

Flüchtlinge als Bademeister 03:17 Min. Verfügbar bis 15.08.2020 Von Inga Drews

Stand: 21.08.2019, 14:48