Betrugsvorwürfe: Reisebüro-Inhaber hat sich in Herten gestellt

Ein Polizist führt eine Person in Handschellen ab

Betrugsvorwürfe: Reisebüro-Inhaber hat sich in Herten gestellt

  • Anzahlungen nicht an Veranstalter weitergeleitet
  • 160 Geschädigte haben sich gemeldet
  • Inhaber wurde vorläufig festgenommen
  • Haftbefehl unter Auflagen außer Vollzug

Der Betreiber eines Reisebüros in Herten, der eine Vielzahl von Kunden betrogen haben soll, hat sich am Freitag (26.07.2019) der Polizei gestellt. Er wurde vorläufig festgenommen. Dann wurde Haftbefehl erlassen, der aber unter Auflagen außer Vollzug gesetzt wurde. Jetzt ist der Mann wieder auf freiem Fuß.

Anzahlungen für Reisen bar kassiert

Der 39-jährige Inhaber soll Anzahlungen für Reisen bar kassiert und nicht an die Reiseveranstalter weitergeleitet haben. Er war zunächst verschwunden, und es wurde vermutet, er könnte sich in die Türkei abgesetzt haben. Das Geld und die Reisen der Betroffenen waren weg.

Bei der Polizei haben sich bisher rund 160 Geschädigte gemeldet. Wie hoch der Schaden genau ist, ist noch nicht klar. Die Ermittlungen dauern an.

Stand: 26.07.2019, 16:50