Chefs der städtischen Unternehmen in Dortmund sind Topverdiener

Symbolbild: Zwei Hände mit einer Vielzahl 500-Euro-Scheine

Chefs der städtischen Unternehmen in Dortmund sind Topverdiener

  • Vorstände von städtischen Unternehmen sind Top-Verdiener
  • Teilweise verdienen die Chefs deutlich mehr als die Bundeskanzlerin
  • Top-Verdiener bleibt Sparkassen-Chef Uwe Samulewicz mit 631.000 Euro

Die Chefs der Sparkasse, der Stadtwerke und des Flughafens in Dortmund bekommen mehr Gehalt als die Bundeskanzlerin. Auch andere Vorstände von städtischen Unternehmen sind Top-Verdiener. Das steht in einem Bericht, der alle Unternehmensbeteiligungen der Stadt aufführt. Top-Verdiener bleibt Sparkassen-Chef Uwe Samulewicz. Er bekam im vergangenen Jahr 631.000 Euro. Etwa dreimal so viel wie Oberbürgermeister Sierau.

Mehr Gehalt als die Bundeskanzlerin

Knapp dahinter lag Stadtwerke-Chef Guntram Pehlke mit 520.000 Euro Jahreseinkommen. Der hat aber zusätzlich noch lukrative Aufsichtsratsposten. Selbst der Geschäftsführer des verlustreichen Flughafens, Udo Mager, verdiente knapp 300.000 Euro. Zum Vergleich: Das Jahresgehalt der Bundeskanzlerin beträgt etwa 240.000 Euro. Angela Merkel steht dazu noch eine halbe Diät, also die Hälfte eines Monatsgehalts eines Abgeordneten, zu. Etwa 4.500 Euro. Dazu kommt eine reduzierte, steuerfreie Kostenpauschale von etwa 3.200 Euro. Das wären dann grob gerechnet etwa 300.000 Euro pro Jahr.

Dortmund ist kein Einzelfall

Auch in anderen Städten ist das Gehaltsgefüge ähnlich. Allgemein begründen die Städte die hohen Gehälter damit, dass sie sonst nicht das geeignete Personal finden würden.

Stand: 12.09.2018, 08:39