Gelsenkirchen: Stein-Attacken auf Regionalzüge

Eine beschädigte Scheibe am RE2 in Gelsenkirchen.

Gelsenkirchen: Stein-Attacken auf Regionalzüge

  • Jugendliche bewerfen RE2 mit Steinen
  • Zwei Vorfälle in Gelsenkirchen in 24 Stunden
  • Bundespolizei will Abschnitt stärker überwachen

Jugendliche haben in Gelsenkirchen zweimal innerhalb von 24 Stunden an der gleichen Stelle den RE2 attackiert. Die Bundespolizei will deshalb den Gleisabschnitt in der Nähe des Hauptbahnhofs verstärkt überwachen.

Der erste Vorfall ereignete sich am Montagabend (15.07.2019). Nach Angaben der Bundespolizei beobachtete der Zugbegleiter des Regionalexpresses drei Jugendliche, die den Zug mit Steinen bewarfen und dabei zwei Abteilfenster schwer beschädigten.

Am Dienstagabend (16.07.2019) wurden der Bundespolizei erneut an gleicher Stelle mehrere Jugendliche auf den Gleisen gemeldet. Sie hatten dort Steine und Betonteile auf die Schienen gelegt. Zwei Züge seien darüber gefahren, Meldungen über Schäden gab es aber nicht.

Polizei prüft möglichen Zusammenhang

"Wir schließen nicht aus, dass es sich um die gleichen Täter handelt", sagte ein Sprecher der Bundespolizei. Die Beamten haben in beiden Fällen Strafverfahren wegen gefährlichen Eingriffs in den Bahnverkehr eingeleitet. Das Strafmaß dafür liegt zwischen sechs Monaten und zehn Jahren Haft.

Stand: 17.07.2019, 15:12

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