Rechte Drohungen an Fridays for Future-Gruppe

WhatsApp-Gruppen - wie ein ständiges Meeting, das niemand im Griff hat

Rechte Drohungen an Fridays for Future-Gruppe

  • Unbekannte posten fremdenfeindlichen Inhalt
  • Nutzer wurden umgehend gesperrt
  • Kripo ermittelt wegen Verdacht auf Volksverhetzung

Eine Mülheimer WhatsApp-Gruppe, die eigentlich zum Terminaustausch von "Fridays for Future"-Aktivisten und Interessenten genutzt wird, hat antisemitistische, pornografische und fremdenfeindliche Nachrichten erhalten.

Von mehreren Smartphones sind innerhalb von wenigen Minuten diverse Posts eingegangen, die beispielsweise Abbildungen von Adolf Hitler, Links zu Internetseiten mit pornografischen Inhalt oder verunglimpfte Darstellungen des Holocaust-Opfers Anne Frank enthielten.

Die WhatsApp-Gruppe ist für jeden zugänglich, der sich dort anmeldet. Die fraglichen Nutzer wurden umgehend gesperrt. Die Kriminalpolizei ermittelt wegen des Verdachts auf Volksverhetzung.

Begegnung mit Skeptikern des Klimawandels Aktuelle Stunde 17.06.2019 03:42 Min. UT Verfügbar bis 17.06.2020 WDR Von Yaena Kwon

Stand: 21.06.2019, 14:30

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