Probleme mit Radschnellweg in Bochum

Breiter Radweg über einer Brücke

Probleme mit Radschnellweg in Bochum

  • Stadt muss Route für RS1 neu planen
  • Bahngelände kann nicht genutzt werden
  • Planungsbüro soll Alternative suchen

Der Radschnellweg RS1 kann in Bochum nicht wie bisher geplant durch die Stadt geführt werden. Wie ein Stadtsprecher dem WDR am Dienstag (08.01.2019) bestätigte, kann ein Grundstück der Bahn nahe der Innenstadt doch nicht für den Radweg genutzt werden.

Schnelle Alternative gesucht

Die alte Bahntrasse komme für den RS1 nicht mehr infrage, da die Bahn das Grundstück mittlerweile für eigene Zwecke brauche, so ein Stadtsprecher. Die Stadt will schnell eine Alternative finden und für die Suche ein externes Planungsbüro beauftragen. Der Stadtrat soll das Ende des Monats beschließen.

Problem: Dichte Bebauung

Eine alternative Route zu finden, ist nicht einfach in Bochum, da der Bereich rund um die Innenstadt dicht bebaut ist. Ein Problem, das auch die Nachbarstädte kennen. Zwischen Essen und Mülheim ist aber bereits ein 13 Kilometer langes Teilstück des Radwegs freigegeben.

In diesem Jahr soll in Mülheim für den RS1 eine ehemalige Eisenbahnbrücke über die Ruhr für den Radverkehr saniert werden. Der Radschnellweg soll dann in einigen Jahren über 100 Kilometer lang sein und von Duisburg bis Hamm führen.

Stand: 08.01.2019, 14:46

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