Radschnellweg in Bochum braucht neue Ideen

Vier Radfahrer fahren im Sommer auf dem Radschnellweg in Essen

Radschnellweg in Bochum braucht neue Ideen

  • Ursprüngliche Bauplanung nicht umsetzbar
  • Bochumer können Vorschläge machen
  • Baubeginn frühestens 2022

Weil die ursprünglichen Baupläne für den Radschnellweg nicht umsetzbar sind, hofft die Stadt Bochum jetzt auf Vorschläge der Bochumer Bürger. Das gab die Stadt im Rahmen einer Pressekonferenz (15.06.2020) bekannt.

Um die Baupläne des insgesamt 17 Kilometer langen Radwegs im Bochumer Stadtgebiet umzusetzen, fehlen der Stadt einige Grundstücke. Probleme gibt es vor allem in Wohngebieten, denn der vier Meter breite Radweg wurde so geplant, dass er teilweise durch sie hindurch gebaut werden müsste.

Darum ist die Stadt jetzt auf Anregungen ihrer Bürger angewiesen. Sie sollen über Lösungen abstimmen und neue Ideen sammeln. Wer Ideen hat, kann sich online beteiligen oder seine Vorschläge bis zum 31. Juli 2020 im Foyer des Technischen Rathauses in Bochum einreichen.

Baubeginn frühestens 2022

Aufgrund der Probleme bei der Planung verzögert sich die Fortsetzung des Bauprojekts. Frühestens 2022 rechnet die Stadt mit dem erneuten Startschuss für den Radschnellweg.

Stand: 15.06.2020, 13:54

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