Kindesmissbrauch in Essen: Mann legt Geständnis ab

Symbolbild Kindesmissbrauch

Kindesmissbrauch in Essen: Mann legt Geständnis ab

  • Erzieher wegen Kindesmissbrauchs vor Gericht
  • 43-Jähriger legt Geständnis ab
  • Angeklagter sitzt in Untersuchungshaft

Ein Familienvater muss sich seit Dienstag (12.05.2020) wegen sexuellen Kindesmissbrauchs vor dem Landgericht Essen verantworten. Der 43-jährige Erzieher gab zum Prozessbeginn zu, sechs Schulfreunde seines Sohnes sexuell missbraucht zu haben.

Zu den Taten kam es laut Staatsanwaltschaft, wenn die acht und neun Jahre alten Jungen im Haus des Angeklagten übernachteten. Im Dezember erstatteten mehrere Eltern Anzeige. Der Verdacht sorgte danach im Essener Stadtteil Burgaltendorf für große Unruhe. Die Grundschule bot eigens einen Info-Abend an.

Angeklagter trat als Zauberclown auf

Der Angeklagte war im Stadtteil bekannt. Er betrieb dort eine Einrichtung für Kindertagespflege und trat als Zauberclown auf. Im Prozess sagte er, die Arbeit mit Kindern sei sein Traumjob. Derzeit sitzt er in Untersuchungshaft.

Stand: 12.05.2020, 14:52

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