Prozess in Essen: Sohn soll Mutter getötet haben

Prozess in Essen: Sohn soll Mutter getötet haben

  • Sohn soll Mutter wegen Schulden ermordet haben
  • Verdächtiger will Mord gestehen
  • Verteidiger spricht von "Blackout"

Am Donnerstag (20.12.2018) ist der Prozess um den Mord an einer 58-jährigen Frau am Essener Landgericht gestartet. Ihr eigener Sohn soll sie im Juni 2018 mit einer Hantel erschlagen und Gummihandschuhen erstickt haben, um an das Erbe zu kommen. Der Anwalt des 23-Jährigen kündigte an, dass sein Mandant die Tat gestehen will.

Mord wegen 200.000 Euro

Die Tötung der Mutter gibt der Angeklagte zu, nicht aber den Mord. Laut Verteidiger soll es sich um ein "Blackout" gehandelt haben. Die Staatsanwaltschaft wirft dem 23-Jährigen vor, er habe einen Unfall vortäuschen wollen. Er sei von seinem älteren Bruder überrascht worden und habe auch ihn angegriffen und schwer verletzt.

Der 23-Jährige wollte durch den Mord an seiner Mutter, 400.000 Euro erben. Damit wollte er Schulden bei seinem Arbeitgeber begleichen. Dabei handelt es sich um 200.000 Euro, die er an der Börse beim Online-Handel mit Wertpapieren verloren haben soll. Die Erbschaft hat der 24-jährige inzwischen ausgeschlagen.

Stand: 20.12.2018, 13:40

Weitere Themen