Kurierdienst wegen mutmaßlicher Schwarzarbeit vor Gericht

Das Bild zeigt einen Berg an Paketen von Online-Käufen.

Kurierdienst wegen mutmaßlicher Schwarzarbeit vor Gericht

  • Hinterziehung von Steuern und Sozialabgaben
  • Rund 70 Mitarbeiter schwarz beschäftigt
  • Angeklagte kündigten Teilgeständnis an

Jahrelang soll ein Ehepaar mit seinem Mülheimer Kurierdienst für Logistikunternehmen Steuern und Sozialabgaben hinterzogen haben. Die beiden Firmenbesitzer stehen deswegen seit Montag (26.08.2019) vor dem Duisburger Landgericht.

Insgesamt soll das Ehepaar einen Millionenschaden verursacht haben. Fast sieben Jahre haben sie laut Anklage einen Großteil der Firmeneinnahmen selbst behalten. Fast 70 Mitarbeiter sollen für die Mülheimer Firma gearbeitet haben, viele von ihnen schwarz.

Am Montag (26.08.2019) kündigten die beiden Angeklagten ein Teilgeständnis an. Danach soll es ein Rechtsgespräch geben, um den komplexen Sachverhalt zu vereinfachen.

Stand: 26.08.2019, 14:22