Duisburg: Prozessbeginn nach tödlichem Streit

Duisburg Amts-und Landgericht

Duisburg: Prozessbeginn nach tödlichem Streit

  • 38-Jähriger wegen Totschlags vor Gericht
  • Angeklagter soll Bekannten erstickt haben
  • Er schweigt zu den Vorwürfen

Vor dem Duisburger Landgericht hat am Montag (15.04.2019) der Prozess um einen tödlichen Streit begonnen. Ein 38 Jahre alter Mann muss sich wegen Totschlags verantworten.

Hintergrund war laut Anklage ein Streit. In dem soll es darum gegangen sein, wer von den beiden Männern der leibliche Vater eines Mädchens ist. In einem Haus in Duisburg soll der 38-jährige Angeklagte im vergangenen August sein Opfer in dessen Wohnung getötet haben. Laut Staatsanwaltschaft soll der Duisburger sein Opfer auf ein Bett geworfen, sich darauf gestürzt, ihm die Rippen gebrochen und ihn schließlich erwürgt haben.

Angeklagter schweigt zu Vorwürfen

Der Angeklagte hat zu Prozessbeginn zu den Vorwürfen geschwiegen. Einem vom Gericht bestellten Psychiater soll er allerdings seine Unschuld beteuert haben. Bis Juni sind sieben Verhandlungstage angesetzt. Dem Angeklagten drohen bis zu 15 Jahre Haft.

Stand: 15.04.2019, 15:26