Prozess nach brutalem Einbruch in Mülheim

Ermittlungen nach Einbruch

Prozess nach brutalem Einbruch in Mülheim

  • Tat liegt schon mehr als zwei Jahre zurück
  • Angeklagter war nach Rumänien geflohen
  • Opfer lag wochenlang im Koma

Ein mutmaßlicher Einbrecher steht seit Mittwoch (22.05.2019) in Duisburg vor Gericht. Im Februar 2017 soll er einen jungen Familienvater in Mülheim mit einer Axt lebensgefährlich verletzt haben. Das Opfer lag wochenlang im Koma.

Prozessauftakt gegen brutale Einbrecher Lokalzeit aus Duisburg 22.05.2019 Verfügbar bis 22.05.2020 WDR Von Carsten Koch

Frau und Kinder mussten alles mithören

Der Familienvater hatte nachts ein Geräusch gehört und war die Treppe hinunter ins Wohnzimmer gegangen. Dort überraschte er die Einbrecher, die ihn brutal niederschlugen. Seine Frau hatte sich mit den zwei kleinen Kindern versteckt. Sie mussten alles mithören.

Der Angeklagte konnte anhand seiner DNA auf der Tatwaffe identifiziert werden, war aber zu der Zeit schon in seine Heimat Rumänien geflüchtet. Erst Ende 2018 wurde der mit einem europäischen Haftbefehl gesuchte Mann ausgeliefert. Die Anklage lautet: versuchter Mord.

Stand: 22.05.2019, 05:00