Mordprozess: Auto raste in Bushaltestelle in Recklinghausen

beschädigtes Auto rechts vor beschädigter Bushaltestelle

Mordprozess: Auto raste in Bushaltestelle in Recklinghausen

  • Autofahrer soll absichtlich in Bushaltestelle gefahren sein
  • Eine Tote, acht Verletzte
  • Angeklagter gilt als psychisch krank

Am Landgericht in Bochum hat am Mittwoch (19.06.2019) der Prozess gegen einen 33-Jährigen aus Herten begonnen. Der Mann soll im vergangenen Dezember absichtlich in eine Gruppe Menschen gefahren sein, die an einer Bushaltestelle gewartet hatte. Eine 88-jährige Rentnerin starb im Krankenhaus an ihren schweren Verletzungen, acht weitere Menschen wurden verletzt, einige von ihnen schwer.

Angeklagter gilt als psychisch krank

Die Staatsanwaltschaft geht davon aus, dass der Mann sich umbringen wollte. Die Polizei hatte nach der Tat Hinweise auf eine mögliche Suizidabsicht. Der Hertener wurde nach seiner Festnahme von Richter in die Psychiatrie eingewiesen und war bereits vor der Tat in Behandlung.

Anwohner leisteten Erste Hilfe

Als im Dezember 2018 das Auto in die Menschengruppe gerast war, leisteten Mitarbeiter einer benachbarten Arztpraxis und ein Team eines zufällig anwesenden Streifenwagens Erste Hilfe.

Stand: 19.06.2019, 16:00